Rezension

Rezension // Anna Koschka – Naschmarkt (Dotti Wilcek #1)

Die Literaturjournalistin Dotti beschließt, zur Vermeidung von Stress und Frust den Männern abzuschwören. Als sie von ihrer Chefin gezwungen wird, eine Internetdatingplattform zu testen, wird sie ungewollt zur Gründerin der “Mauerblümchenbewegung”.

Das Buch ist mir in der Buchhandlung schon mehrfach durch das wunderschöne Cover ins Auge gefallen. Warum ich es dann immer wieder weggelegt habe, weiß ich auch nicht.

Gut, dass es neulich unbedingt aus der Bücherei mit zu mir nach Hause wollte: Ich konnte nämlich gar nicht aufhören zu lesen!

Das Buch ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern birgt auch auch für die Frau von heute ordentlich was zum Lachen. Hierbei muss man allerdings bei den Sparten zeitgenössischer Literatur, Film und Fernsehen schon ein bisschen Bildung haben. Denn hier werden Vergleiche von McDreamy Patrick Dempsey über Hermine und Ken Follet gezogen. Zitate geklopft und passend gemacht. Von Seite zu Seite war es ein echtes Aha-Erlebnis irgendwelche Zitate oder Namen wieder zu erkennen.

Ich habe das Buch immer dann gelesen, wenn keine Störungen zu erwarten waren, da ich keinen Witz durch einfaches Überlesen, verpassen wollte. Das Buch enthält auch neben den ganzen Anekdoten ein Körnchen Wahrheit, wenn es darum geht, mit seiner eigenen Situation als Single oder Partner zufrieden zu sein.

Das Zielobjekt der Partnersuche ist fast wie eine Art Schnitzeljagd bzw. Geocaching gestaltet und wird zwar, trotz Finte der Autorin, recht schnell im letzten Drittel deutlich, aber ich habe lange nicht mehr so gelacht. 10 von 10 Punkten und ich freue mich, dass es im Dezember 2013 bereits ein Wiedersehen mit Dotti (Mohnschnecke) geben wird.
Für Fans von Kerstin Gier äußerst geeignet und wird auch von Kerstin Gier selbst auf dem Buchrücken empfohlen.

Verlag: Droemer Knaur
erschienen: 2012
Seiten: 448
ISBN: 978-3426511206

 

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