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Rezepte

Rezension

Rezension // Susan Mallery – Meeresrauschen und Inselträume (Blackberry Island #3)

Susan Mallery ist eine vielfältige Autorin. Einige Romane triefen allerdings vor Friede, Freude, Eierkuchen und Charme, dass es mir häufig zu viel des Guten ist.

Diese Reihe jedoch hat es mir angetan. Auf Blackberry Island ist nämlich nicht immer eine heile Welt vorzufinden. Auch wenn hier die Touristen gern ihren Sommer verbringen, haben die Insulaner doch alle ihr Päckchen zutragen.

Wer die Vorbände nicht kennt, kann bedenkenlos einsteigen, da die bereits „abgearbeiteten“ Protagonisten lediglich als Randfiguren in der Nachbarschaft auftauchen.

Nina hat für ihre Mutter und ihre Schwester ihren großen Traum, ein Medizinstudium, begraben. Sie blieb auf der Insel, um ihre Mutter Bonnie zu unterstützen. Jahre später ist sie als Arzthelferin zufrieden oder etwa doch nicht? Denn auf einmal steht Dylan vor ihr. Ihre große Liebe ist als Arzt auf die Insel zurückgekehrt. Ist er immer noch ihr Freund oder ist da mehr?

Und dann gibt es da noch Kyle, ein smarter Pilot, der ihr das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein.

Da Ninas Familie zum Chaos neigt, taucht noch Averil auf, die vor ihrem Mann und der Verantwortung für die Zukunft flieht.

Das Buch ist eine Art Charakterstudie über eine Mutter, die nie Erwachsen sein wollte und daher ihre älteste Tochter zwang, Verantwortung zu übernehmen und mit der jüngsten Tochter lieber spielte. Die daher nie gelernt hat, Verantwortung zu tragen.

Bis zu dieser Stelle plätscherte die Handlung des Buches etwas dahin, doch Susan Mallery setzte noch einen oben drauf. Was Aufregung in die Sippe bringt? Lest es selbst.

Doch auch die nicht hier extra aufgezählten Nebencharaktere geben dem Buch noch etwas Würze. (Die braucht man auch für das Rezept am Ende für die Blackberry Chipotle Chicken Tacos.)  Ich vergebe solide 8 von 10 Punkten.

 

Verlag: HarperCollins

erschienen: 2018

Seiten: 416

ISBN: 978-3959672009

 

Rezension

Rezension // Katherine Garbera – Das Weihnachtscafé in Manhattan

 

© Sonja Kochmann

 

Ihr sucht noch nach einem Liebesroman mit weihnachtlicher Stimmung und ganz viel Gefühlen? Der Mira Taschenbuch Verlag hat da etwas ganz Besonderes für Euch:

New York zur Weihnachtszeit: Im Candied Apple Cafe auf der Fifth Avenue ist die Hölle los. Denn hier bekommt man Schokolade. Exquisit gefertigt und heiß begehrt. Die Inhaberin Iona und ihre Mitstreiterinnen Cici und Hayley bekommen von dem verwitweten Hotelier Mads ein unglaubliches Angebot. Eine Kooperation mit seinem Luxushotel.

Doch bereits beim ersten Geschäftstermin scheint die Magie der Weihnacht, die gebrochenen Herzen von Mads und Iona zueinander zu führen. Können beide den erlebten Kummer bewältigen?

Natürlich können sie das. In einem solchen Liebesroman MUSS das einfach sein und es ist jedem klar, das es so sein wird. Doch die Frage ist nur wie.

Dieses “Wie” ist der Autorin hervorragen gelungen. Die Atmosphäre des Buches ist durch und durch weihnachtlich. Die Protagonisten liebenswert und sympatisch und der Herzschmerz nachvollziehbar und zum Seufzen. Da greift man doch gern zur Schokolade (literarisch und tatsächlich).

Einen besonderen Touch bekommt das Buch natürlich dadurch, dass Mads nicht einfach nur Witwer, sondern auch allein erziehender Vater der kleinen sechsjährigen Sofia ist. Diese hat durch den Tod der Mutter den Glauben an Weihnachten verloren. Da ist die Energie geladene Iona in ihrem sexy Weihnachtsmannkostüm natürlich genau die richtige Medizin für Witwer und Kind. Sie selbst sehnt sich nach einer Familie und liebt Weihnachten mit seinen Traditionen über alles.

Ängste und Sehnsüchte müssen erkannt und bewältigt werden. Wann könnte das besser klappen, als beim Fest der Liebe?

Wer bei dem ganzen Kakao- und Schokoladenkonsum Lust bekommen hat, selbst in der Küche zu werkeln; für den sind im Anhang ein paar der Pralinenrezepte abgedruckt, die in der Handlung vorkommen.Ich vergebe 9 von 10 Punkten.

Verlag: Mira Taschenbuch
erschienen: 2018
Seiten: 304
ISBN: 978-3956498381

Rezension

Rezension // Kim Henry – Eine Tüte buntes Glück

© Sonja Kochmann

Frederike kehrt nach über 19 Jahren nach Dänemark auf die Insel Fünen zurück. Im Haus ihres Großvaters hat sie immer die schönsten Sommerferien verbracht. Strand, Meer und Bonbons kochen. Doch damals passierte in der Clique viel: plötzlich stand sie zwischen ihrer Liebe Rasmus und seinem besten Freund Sören.

Geheiratet und gelebt, hat sie schließlich mit Sören in Frankfurt, doch diese Zeiten sind vorbei. Sie ist keine 24 Stunden in Dänemark, als sie die ersten Freunde von damals trifft – auch Rasmus – und der sieht sie immer noch so an, dass Rikke, wie sie hier genannt wird, ganz anders wird.

Kim Henry ist das Pseudonym des deutsch-dänischen Autorinnen-Duos Nicole Wellemin und Corinna Vexborg. Es ist mein erstes Buch dieser Autorinnen und ich liebe es, auch wenn mein Verlangen nach den dänischen Bolcher aus dem letzten Urlaub beim Lesen sehr hoch war. Der Schreibstil ist locker und leicht und jedes Kapitel wird mit einem Bolcherrezept mit persönlichen Anmerkungen von Frederike eingeleitet.

Das Buch hat eine wundervolle Protagonistin: Frederike/Rikke. Sie hatte viel Pech im Leben und geerdet hat sie stehts Dänemark. Wer hier schon Urlaub gemacht hat, kann das natürlich sofort verstehen. Die Beschreibungen sind genau richtig für Strandlektüre oder die Erinnerung daran bei einem Tässchen Tee.

Rasmus und die hinzukommenden Clique bieten ordentlich Abwechselung und Trubel. Schließlich muss geklärt werden, warum aus der Jugendliebe damals nichts wurde. Und….die anstehenden Probleme müssen gelöst werden. Eine handvoll Arbeit für die Tüte buntes Glück, in die ich auch gerne mal rein greifen würde, da meine Bonbons nun fast alle sind.

Ich vergebe volle Punktzahl für diesen Roman mit Bonbons, in denen sich Zeit, Liebe, Freundschaft und Glück verstecken.

Verlag: Mira TB
erschienen: 2018
Seiten: 400
ISBN: 978-3956498053