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Kleinstadt

Rezension

Rezension // Jennifer Snow – Maybe this Kiss: Und mit einem Mal doch (Colorado Ice #0,5)

Glenwood Falls ist eine kleine verschneite idyllische amerikanische Kleinstadt. Hier tobt das Eishockeyfieber, denn die Familie Westmore, die wir bereits im eigentlichen ersten Band („Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“) kennenlernten, lebt für Eishockey.

In dieser eNovella geht es um die verwitwete junge Becky Westmore. Natürlich spielt sie Eishockey, allerdings inzwischen nur noch, wenn sie von ihrem Bruder genötigt wird. Denn als alleinerziehende Mutter türmen sich die Verpflichtungen. An Spaß und Leidenschaft ist da nicht zu denken – bis ihre Jugendliebe Neil auf die Air Force Basis in ihrer Nähe versetzt wird….

Da mir der lockere Schreibstil der Autorin gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diese Kurzgeschichte gefreut. Sie spielt vor den Geschehnissen, die sich in „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ ereignen. Ob die Veröffentlichungsreihenfolge im Deutschen bewusst so gewählt wurde, weiß ich nicht, aber so wusste man natürlich, auf was die Geschichte um Becky, Ihre Tochter Taylor und Neil hinausläuft.

Es ist eine Geschichte über die erste Liebe, einen Neuanfang und das Ende der Trauer. Obwohl 146 Seiten doch knapp bemessen sind, hat die Autorin eine glaubwürdige Liebesgeschichte in einem kleinen verschneiten Örtchen zur Weihnachtszeit geschaffen, in dem natürlich alle Bewohner noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Beckys Ängste und Gefühle über Fernbeziehungen oder die Verpflichtung gegenüber ihrem verstorbenen Ehemann wurden glaubwürdig dargestellt. Sie hat für die Zukunft Bedenken, denn sie möchte ihrer Tochter ein sicheres Zuhause bieten und nicht Gefahren oder Enttäuschungen aussetzen, die eine Beziehung mit einem Air Force Angehörigen mit sich bringen würden. Doch sie ist ein „Heldenhäschen“ (der Ausdruck ist einfach Klasse) und Neils Anziehungskraft unwiderstehlich.

Doch auch der arme Kerl hat Sorgen und Nöte. Zum einen testen ihn die Eishockeybrüder von Becky auf seine guten Absichten und zum anderen sieht er die Verpflichtung gegenüber Becky und ihrer Tochter.

Lest selbst. Volle Punktzahl gibt es hier von mir!

 

 

Verlag: Lyx

erschienen: 2019

Seiten: 146

ASIN: B07JFZXNJP

 

Rezension

Rezension // Jennifer Snow – Maybe this Time: Und auf einmal ist alles ganz anders (Colorado Ice #1)

© Sonja Kochmann

Abbys Traum vom Glück ist zerplatzt: Nach einem Rosenkrieg ist sie mit ihrer Tochter Dani in ihr Heimatstädtchen Glennwood Falls im idyllischen Colorado zurückgekehrt. Zunächst wohnt sie bei ihren Eltern, da die Scheidung von NHL-Superstar Dean Underwood finanzielle und emotionale Wunden bei ihr hinterlassen hat.

Sie hat die Schnauze voll vom Eishockey und seinen Spielern. Doch in Glennwood Falls gibt es eine gemischte Kindermannschaft in der ausgerechnet ihre Tochter Dani aufgenommen werden will. Der Trainer? Kein anderer als Jackson Westmore, der beste Kumpel ihres Exmannes und einer der Schulfreunde, die immer abweisend zu ihr waren; doch warum knistert es auf einmal zwischen den beiden?

Zeichnet sich da ein neuer Buchtrend ab? Geschiedene Frau mit Kind kehrt in ein kleines Städtchen zurück und wird dort mit offenen Armen empfangen und findet dort mit einiger Hindernisbewältigung ein neues Glück? Klingt gut? Ist es auch.

Mir hat diese Konstellation sehr gut gefallen. Es ist ein Buch über zerplatze Träume, alte Träume und neue Träume oder viel mehr Träume, die alte Träume ersetzen. Denn Abby, Dean und Jackson haben sich weiter entwickelt. Manche zum Vor- und manche zum Nachteil.

Es ist eine Weiterentwicklung von den Young Adult oder Romancebüchern, da die Hauptprotagonisten bereits “gebrannte Kinder” sind.

Abby ist eine Kämpferin. Sie war aufgrund des Berufes ihres Mannes häufig allein. Sie will nur noch für sich und ihre Tochter da sein. Sie musste viel verzichten und merkt von ihren Bedürfnissen erst, als Jackson ihre Hormone in Wallung bringt. Dieser war schon immer heimlich in sie verliebt und muss sich ordentlich anstrengen, Abbys Herz zu kitten.

Die anfänglich widerwillige Kontaktaufnahme, die teilweise etwas pubertär oder unbeholfen herüberkommt, war abwechslungsreich und ein bisschen zum Schmunzeln.

Der Schreibstil und die Dialoge haben mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Es sind sympathische Figuren (bis auf den blöden Ex), die eine interessante Reihe (Colorado Ice) versprechen.

In den nächsten Büchern, werden übrigens die Brüder von Jackson, Ben und Asher, ihren weiteren Auftritt haben. Anfang 2019 erscheint allerdings eine eNovella, die vor diesem Buch spielt und die die Liebesgeschichte von Jacksons Schwester Becky kurz beleuchten wird.

Wie sinnvoll diese Reihenfolge ist, kommentiere ich lieber nicht, aber ich werde definitiv weiter lesen: volle Punktzahl!

Verlag: Lyx
erschienen: 2018
Seiten: 368
ISBN: 978-3736307117

 

Rezension

Rezension // Susan Mallery – Planst du noch oder liebst du schon? (Happily #1)

© Sonja Kochmann

Auf zu neuen Ufern bzw. auf in eine neue Stadt. Susan Mallery hat mit Happily Inc. eine neue amerikanische Kleinstadt geschaffen, die vor Charme nur so übersprudelt. Im gewohnt lockeren und leichten Schreibstil wird hier geheiratet, was das Zeug hält.

Denn vor Jahrzehnten wurde eine Marketinggeschichte erfunden, die Happily Inc. besonders attraktiv für Heiratswütige macht. Pallas, Spross einer Bänkerin, hat die Agentur “Wedding in a box” geerbt und versucht zum Leid ihrer Mutter, im Heiratsbusiness dauerhaft Fuß zu fassen. Ihre Freundinnen Carol, Natalie, Silver und Wynn helfen mit eigenen Geschäftsideen, wo sie nur können. Als der smarte Tischler und Holzkünstler Nick eine Holzpaneele restaurieren soll, bekommt dieser schnell einen Platz in Pallas Firma und ihrem Herzen.

Die lustigen Geschichten, um die zu veranstaltenden Hochzeiten und die vielfältigen liebenswerten Charaktere machen die neue Spin off Reihe von Susan Mallery lesenswert. Spin off? Ja, Nick und seine Brüder stammen aus Fool’s Gold. Eine Reihe, die ich bislang noch nicht kenne, aber die ich im Hinterkopf behalten werde. Wir dürfen gespannt sein, wie es mit Nicks Brüdern, Pallas Freundinnen und ihrem Cousin weitergeht. Potential ist ausreichend vorhanden.

Nick und Pallas müssen in diesem Teil die negativen Erfahrungen aus den Ehen ihrer Eltern durch neue positive ersetzen. Was an sich eine witzige Konstellation angesichts der ganzen Eheversprechen und der Atmosphäre ist.

Der Weg dahin ist steinig, aber glaubwürdig und gelungen. Ich vergebe 8 von 10 Punkten, da ich Pallas manchmal etwas zu naiv fand.

Ein Spieleabend mit den Einwohnern von Happily Inc. oder der Besuch einer Hochzeit dort, das wär was…..

Verlag: Mira Taschenbuch
erschienen: 2018
Seiten: 352
ISBN: 978-3956498183