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Kleinstadt

Rezension

Rezension // Piper Rayne – Lessons from a One-Night-Stand (Baileys-Serie #1)

Eine neue Reihe von Piper Rayne. Juhu: tolle Lesestunden garantiert!

In den Piper Rayne Romanen ist es ja schon recht eindeutig, welche zwei Protagonisten hier verkuppelt werden und die beiden fetzen sich dann in wortreichen amüsanten Dialogen bis zum Happy End.

Das ist hier natürlich nicht anders, den Holly und Austin wollen sich ihre Zuneigung natürlich auf gar keinen Fall eingestehen, da …ja da gibt es natürlich Etliches, was angeführt werden muss….

Zunächst einmal befinden wir uns in einer Kleinstadt namens Lake Starlight in Alaska. Wer also einen Faible für „small town“ Geschichten hat, der wird hier fündig. Dann alle sind hier so lieb und aufmerksam; man kann nichts verheimlichen. Unterstützung gibt es noch durch den Buzz Wheel Blog, der Klatsch und Tratsch in Windeseile verbreitet.

So auch natürlich das erste pikante Aufeinandertreffen von Holly und Austin. Denn aus dem One-Night-Stand wird schnell ein Stadtgespräch, wenn sich in den Tagen danach herausstellt, dass es sich um die neue Direktorin der hiesigen High-School und dessen Coach handelt, der durch eine tragische Familiengeschichte noch eine ganze Großfamilie an den Haken hat.

Die Geschichte lebt von den klitzekleinen Details, die die Geschichte stimmig, glaubhaft und zum Seufzen schön abrunden.

Beide Protagonisten wollen sich anfänglich nicht der wahren Gefühle füreinander eingestehen, da sie schlichtweg mit anderen Dingen beschäftigt sind. Holly möchte eigentlich nur mal eben ihren Vater kennen lernen, der dort in der Gegend wohnt und danach wieder verschwinden. Austin möchte einen Traum wahr werden lassen und Coach am College werden. Da scheint sesshaft werden, nicht vorrangig zu sein.

Gut, dass es da eine charismatische Freundin und sehr vielseitige Familienmitglieder gibt, die die beiden solange nerven, bis ich volle Punktzahl guten Gewissens vergeben kann, denn es gab wieder einige Szenen, die mich Schmunzeln und mit hochgezogener Augenbraue umblättern ließen. Bei den ganzen Familienmitgliedern hoffe ich auch insgeheim auf mehr als zwei Folgebände, da mir die Baileys so gut gefallen haben.

 

 

Verlag: Forever

erschienen: 2020

Seiten: 384

ASIN: B07ZTNR1F3

Rezension

Rezension // Susan Mallery – Die Tulpenschwestern

Eine Kleinstadt irgendwo in Amerika: dort lebt Kelly mit ihrem Vater Jeff und betreibt eine Tulpenfarm. Sie liebt es, die Zwiebeln zu setzen und sich an der Vielfalt der Tulpen zu erfreuen. Diese Kleinstadtidylle gerät jedoch mitten in der Touristensaison durcheinander.

Denn ihre Schwester Olivia und auch ihre Mutter Marilee, die Exfrau von Jeff, stehen vor der Tür.

Als ich den Klappentext las, dachte ich gleich an die Black Berry Island Reihe von Susan Mallery. Denn im Gegensatz zu manch anderen Büchern von dieser Autorin ist diese Reihe etwas ernster. Doch auch „Die Tulpenschwestern“ ist ein bisschen anders.

Es ist (nach derzeitigem Stand) ein Einzelband. Nicht nur das wir hier Kleinstadtcharme vorfinden, wir haben auch ordentlich Familienwirren.

Mir kam es inhaltlich bis auf die letzten 100 Seiten leider wirklich etwas zu wirr vor. Es herrscht Sodom und Gomorrha und ich hatte teilweise Schwierigkeiten, mit den Unmengen an Namen und Konstellationen.

Wir haben da Kelly und Olivia, die besagten Tulpenschwestern, deren Freundin Helen und die jeweiligen Expartner Sven und Ryan. Ryan hat noch einen Bruder Griffith, der für Kelly interessant wird. Aber auch Jeff, Marilee und Helen arbeiten an unterschiedlichen Konstellationen. Alles klar?

Hier ist es nun einfacher sich auf die Schwestern zu konzentrieren, die sich nach all der Zeit wieder zusammenraufen müssen. Beide machen eine glaubwürdige Entwicklung durch und lernen, was für sie wichtig ist.

Das Buch lebt vom Kleinstadtcharme: die für die Touristen inszenierte Tulpenverehrung, kleine gemütliche Bars und Cafés, die katastrophalen Bandproben und die Eigenarten der Bewohner.

Die letzten 100 Seiten stimmten mich dann, nachdem sich dieses Knäul an menschlichen Verwicklungen nach und nach auflöste, tatsächlich versöhnlich. Doch ich habe mich ab und an fragen müssen, ob sich Susan Mallery mit der Vielzahl an Handlungssträngen, die zwar in einander greifen, aber dennoch für den Leser etwas viel waren, wirklich so einen Gefallen getan hat.

Ich vergebe 7 von 10 Punkten, weil mich das Buch auf den Frühling eingestimmt hat.

(Das Cover finde ich sehr gelungen. Auf der Homepage der Autorin ist übrigens das englische Cover zu finden, das sehr farbenfroh ist. Da möchte man doch gern ins Tulpenfeld waten.)

 

 

Verlag: HarperCollins

erschienen: 2019

Seiten: 480

ISBN: 978-3959672429

Rezension

Rezension // Sarina Bowen – True North: Kein Für immer ohne dich (True North #4)

Endlich erfahren wir die Geschichte der Barkeeperin Zara Rossi! Bereits in den Vorbanden haben wir von dieser jungen und schwangeren Frau erfahren, denn sie war einst Griffin Shipleys Freundin.

Doch in einem Sommer taucht der rothaarige Mr. Hot Dave auf. Beide lieben unverbindlichen Sex. Doch aus dieser Liason entsteht viel mehr….

An dieser Stelle geht die Autorin in ihrer bisherigen Zeitschiene ihrer True North Reihe etwas zurück. Denn das Buch startet in dem besagten Sommer. Zara ist eine offene und freie Frau, die ihr Sexualleben offen auslebt. Dies hat ihr den Ruf einer Schlampe eingebracht, aber sie schert sich nicht darum. Zu dem Fremden Dave fühlt sie sich sofort hingezogen. Er scheint die Familiennickeligkeiten nachvollziehen zu können und ist froh, wenn nicht viel geredet wird. Denn was Zara nicht weiß, er ist ein berühmter Eishockeyspieler. Obwohl er ihr ein bisschen über sich erzählt, ist er nach diesem Sommer für Zara nicht auffindbar.

Dies wäre dringend nötig, denn Zara bekommt die kleine Nicole und ihr Leben ändert sich. Als eines Tages Dave wieder in der Tür steht, zeigt sich, dass Vater werden nicht schwer ist, Vater sein dagegen schon.

Eine turbulente Geschichte, die mich durchaus Schmunzeln lies. Denn hier gibt es natürlich den Kleinkindbonus und einige Seufzer.

Es zeigt sich, dass Zara und Dave bislang ihre Gründe für ein unverbindliches Leben hatten. Doch nun ist ein kleiner Mensch da, auf den beide Rücksicht nehmen müssen.

Besonders gelungen fand ich auch Audrey und den Eishockeyspieler Castro als Ratgeber für die beiden. Hier war ein Dialog köstlicher als der andere.

Ich vergebe volle Punktzahl und bin gespannt auf die Folgebände, denn nun wird es einen Band mit Familienmitgliedern der Shipleys und Rossis geben. Eine tolle Reihe mit Kleinstadtfeeling!

 

Verlag: Lyx

erschienen: 2019

Seiten: 300

ISBN: 978-3736309395