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Liebe

Rezension

Rezension // Vanessa Sangue – Kings of the Underworld: Maxim (Kings of the Underworld #1)

Sind Mafiosi jetzt die neuen männlichen Zielobjekte? Nach Millionären, Rockstars und Köchen scheint sich nun ein neuer Trend abzuzeichnen. Immerhin sind es Bad Boys mit Geld und Knarre. Brandgefährlich und eine Herausforderung beim Zähmen.

Vanessa Sangue ist mir bereits durch die „Cosa Nostra“ Dilogie aufgefallen. Ein toller mitreisender Schreibstil mit pikanten Szenen. Während die „Cosa Nostra“ Dilogie auf knallharte Erwachsene mit Hang zu SM setzte, handelt es sich hier jedoch um Young Adult mit einem Hauch von Bad Boy a la Mafiosi.

Anya Grace Krylow weiß das alles von Kindesbeinen an. Immerhin ist sie Tochter eines Mafiabosses aus New York. Ihr wird schon früh ein korrektes Verhalten eingetrichtert. Ihr fehlt es an nichts – bis auf Freiheit. Hart erkämpft hat sie sich ein Studium in Baltimore. Allerdings mit ihrem großen Bruder im Gepäck und untergebracht in der Wohnung seines besten Freundes Maxim „The King“ Gromow. Er leitet dort die Mafiageschäfte und ist genau wie Anyas Bruder Nikolai für ihre Sicherheit verantwortlich.

Das Ganze hat bloß einen riesigen Haken. Anya und Maxim sind bereits seit Jahren verliebt ineinander. Doch durch die Erwartungen und die Stellungen innerhalb der Mafiaorganisation haben beide dieses blöde Gefühl namens Liebe unterdrückt und es einander nie gestanden. Blöd, wenn das Gefühl sich aber auf Dauer nicht unterdrücken lässt…..

Mir hat die Handlung sehr gut gefallen. Anya ist eine junge Frau, die aus dem goldenen Käfig ihrer Männerwelt versucht zu entkommen. Die Universität von Baltimore mit all den Studenten bietet ihr eine nie dagewesene Entfaltung. Das man jedoch als Mafiasprössling nicht alles vergessen darf und Liebe ein ganz eigenes Gefühl ist, müsst ihr selbst Lesen: ich vergebe 9 von 10 Punkten und bin auf den zweiten Band mit Anyas Bruder Nikolai schon gespannt.

 

Verlag: LYX.digital

erschienen: 2022

Seiten: 376

ASIN: B09RSMXMJQ

Rezension

Rezension // Emiko Jean – Tokyo ever after: Prinzessin auf Probe (Tokyo ever after #1)

Royals; ich liebe sie und hier haben wir doch mal eine Geschichte mit einem ganz besonderen Aspekt: die junge Amerikanerin Izumi Tanaka, genannt Izzy, erfährt nämlich mitten in ihrem letzten Highschool Jahr, das ihr Vater niemand anderes als der japanische Kronprinz ist. Ein Kulturenclash der Izzy ordentlich Probleme bereitet und mir wundervolle Lesestunden beschert hat.

Izzy ist ein amerikanischer Teenager wie er im Buche steht. Mit einer Clique an Freundinnen meistert sie ihren Alltag und grundsätzlich ist es okay, dass ihre Mutter alleinerziehend ist. Doch irgendwie wäre es doch ganz interessant, wo ihre Wurzeln sind. Die Geister, die ich rief…..denn ist der Vater ein Kronprinz, ist es egal, aus welchem Land man kommt. Die Presse und die Angehörigen des Königshauses stürzen sich mit unterschiedlichen Erwartungen und Motiven auf den royalen Sprössling. Das dabei die japanische Kultur aufgrund der Strenge, der Autorität und der Leistungsorientierung sehr eigen ist, ist für eine freiheitsliebende Amerikanerin mit Mandelaugen, die noch nicht einmal japanisch spricht, aufreibend und stressig.

Der Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an gut gefallen, denn Izzy ist schlagfertig und durch die amerikanische Popkultur geprägt. Die Handlung wird durch Berichte der fiktiven Zeitung „Tokyo Tattler“ und schlagfertige Dialoge befeuert. Schließlich wird eine amerikanische junge Frau wohl kaum demütig im Kimono still durch die Gegend tippeln. Oh nein. Doch sind Tokyo und auch ihr Leibwächter bereit dafür? Oder wird Izzy an dem Druck zerbrechen? Wem kann man trauen?

Neben dieser Problematik, die schon in Filmen wie „Plötzlich Prinzessin“ thematisiert wurde, wartet ein Sammelsurium an Charakteren auf Izzy. Ein vielversprechender Auftakt einer Reihe, da es im Englischen bereits einen zweiten Band gibt, den ich am liebsten gleich übersetzt lesen würde: volle Punktzahl.

 

 

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

erschienen: 2022

Seiten: 384

ISBN: 978-3423763929

Rezension

Rezension // Nina Bilinszki – No Flames too wild (Love Down Under #1)

Es gibt einige Regionen und Länder dieser Welt, denen gebe ich literarisch gern den Vorzug, obwohl ich selbst noch nie dagewesen bin. Als ich beim Stöbern in den Vorschauen die „Love Down Under Reihe“ entdeckt habe, wusste ich sofort; diese Reihe muss ich lesen.

Es ist mein erstes Buch von Nina Bilinszki, aber definitiv nicht mein letztes. Der Schreibstil hat mir bereits nach einigen Sätzen sehr gut gefallen. Isabel ist mit ihrer Freundin Sophie als Work and Travel Studentin in Australien unterwegs. Sie wollen jedoch nicht nur Land und Leute kennenlernen, sie wollen auch nach den Wurzeln des leider früh verstorbenen australischen Vaters von Isabel suchen. Beide Protagonistinnen sind sehr sympathisch und offen und so ist es auch kein Wunder, dass beide vor Ort schnell Anschluss finden. Sie landen in der kleinen Küstenstadt Eden und fangen im örtlichen Koala-Reservat als Aushilfen an. So können sie sich nützlich machen, nach Feierabend Surfen und dort nach der Herkunft von Isabels Vater recherchieren.

Blöd nur, dass Isabel seit ihrer Kindheit Angst vor Tieren hat. Können die kleinen flauschigen hilfebedürftigen Koalas und der verschlossene Liam im Reservat sie überzeugen? Doch auch Liam schleppt eine Bürde mit sich herum, die ihn und auch das Reservat belasten. Können die zwei jungen Deutschen frischen Wind hineinbringen? Und ist da vielleicht noch mehr…?

Zweifel, Ängste und die Suche nach Antworten sind ein großes und vielfältiges Themengebiet. So ist es auch kein Wunder in einem New-Adult Roman Protagonisten vorzufinden, die damit zu kämpfen haben. Dies vor der großartigen Kulisse Australiens zu tun, ist wundervoll gelungen. Das sich Isabel und Liam dabei näherkommen, ist zu erwarten, doch können die Hürden gemeistert werden?

Auch die Clique von Liam liefert Nebencharaktere von denen ich auch gern mehr lesen würde und da ich neugierig bin, habe ich mal nach den Klappentexten von Band 2 und 3 geschaut und freue mich nun „wie Bolle“, da es tatsächlich einen Teil mit Sophie und mit Alicia, einer Freundin von Liam geben wird.

Ich vergebe volle Punktzahl.

 

 

Verlag: Knaur Taschenbuch

erschienen: 2022

Seiten: 400

ISBN: 978-3426528594