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New York

Rezension

Rezension // Nicole Böhm – One Last Dance (One Last #2)

Auf Gillians Schultern lastet eine schwere Verantwortung: weil ihr Vater, der berühmte Hollywoodschauspieler und Gründer der New York Music & Stage Academy, an Krebs erkrankt ist, muss sie die Schulleitung übernehmen. Einst fand sie ihren Lebensinhalt im Ballett, doch aus Trauer gab sie das Tanzen auf. Als sie auf Jaz trifft, erlebt sie seine Begeisterung für Musik und Tanz und fühlt sich mit dem obdachlosen jungen Tänzer verbunden.

Nachdem mir der erste Band „One Last Song“ einfühlsame Einblicke in die Welt der Musik gewährt hat, war für mich klar, ich muss diese Reihe weiterlesen. Man kann diesen Band übrigens gut lesen, ohne den vorherigen zu kennen, aber…es entgeht einem einiges, denn Gillian und auch die New York Music & Stage Academy, kurz NYMSA, werden bereits im ersten Band beleuchtet.

In diesem Band widmet sich die Autorin dem Tanz. Mit gefühlvollen Schilderungen wird die Leidenschaft von Jaz und (eigentlich auch) Gillian beleuchtet, so dass man keinen Zweifel daran hat, dass auch die Autorin gerne tanzt!(?) Man spürt von Seite zu Seite „den Vibe und die Magie“.

Beide Protagonisten haben unterschiedliche Gründe das Tanzbein zu schwingen. Für Jaz bedeutet der Tanz eine Möglichkeit auf der Straße zu überleben und seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren. Außer Tanz hat er neben seinem Schlafsack nicht viel im Leben. Das Gesetz der Straße ist hart; was sollte da eine schöne, reiche Frau wie Gillian schon von ihm wollen?

Gillian tanzte einst Ballett und gab diese Leidenschaft auf. Die Probleme der Schule und der Schatten ihres berühmten Vaters verlangen ihr einiges ab und so ist genau diese Freiheit, die Jaz in seinen Tanzstil hineinbringt, etwas das Gillian fehlt. Sie fühlt sich durch diesen sexy Tänzer angezogen.

Doch können diese beiden Protagonisten aus doch so unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zueinanderfinden? Beide müssen über ihren Schatten springen und einander entgegen kommen.

Genug Probleme, Sorgen, Nöte und sogar Widersacher hält Nicole Böhm bereit und das Buch ist dadurch spannend bis zur letzten Seite! Daher vergebe ich volle Punktzahl und fiebere „One Last Act“ bereits entgegen.

 

Verlag: Mira Taschenbuch

erschienen: 2021

Seiten: 448

ISBN: 978-3745701234

Rezension

Rezension // Nicole Böhm – One Last Song (One Last #1)

Dieses Buch ist für alle, die Musik und die Liebe lieben. Nicole Böhm, eine Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen habe, hat hier eine wunderschöne Trilogie vor dem Hintergrund der New Yorker Music & Stage Academy geschrieben.

Hier werden Träume gelebt und begraben. Rileys größter Wunsch seit Kindestagen ist es, auf einer dieser Bühnen zu stehen und ein Engagement als Musicaldarstellerin zu ergattern. Doch die Realität ist hart. New York ist teuer, die Konkurrenz groß und wenn man sich nicht weiterentwickelt, geht man in der Masse unter.

Durch einen Zufall ergattert sie einen Aushilfsjob in der New Yorker Music & Stage Academy und hat fortan Kontakt mit den prominenten Lehrern. Der berühmte Julian hat es ihr besonders angetan, obwohl sie eigentlich gar keine Zeit für die Liebe hat. Und Julian? Der ist ein gebranntes Kind und traut der Frauenwelt nicht mehr.

Das New Yorker Haifischbecken und die Medien zeigen hier die Schattenseiten der Öffentlichkeit deutlich auf. Denn wer seine Liebe zur Musik mit Haut und Haar liebt, der wird auch erfolgreich…..und ruft Neider auf den Plan.

Die Gefühle und die Stimmung, die beide Protagonisten empfinden, haben mich von Seite zu Seite getragen und ich war ganz gefangen von der Handlung, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Auch die Nebenprotagonisten sind hier sehr gut gelungen, wobei die Bezeichnung ja nicht ganz stimmt. Denn einige von Ihnen bekommen schließlich ihr eigenes Buch. (Während ich dies hier schreibe, lese ich bereits Band 2 und Band 3 erscheint bald.)

Ich vergebe daher volle Punktzahl.

Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings noch (allerdings außerhalb der Bewertung): englische Songtexte, die inhaltlich wichtig für die Handlung sind, sollten grundsätzlich mit Fußnoten übersetzt werden. Denn nicht alle verstehen Englisch und es wird so leider ein schöner Teil der Handlung verpasst.

 

Verlag: Mira Taschenbuch

erschienen: 2020

Seiten: 448

ISBN: 978-3745701227

Rezension

Rezension // Audrey Carlan – Befreit (Finding us #2)

Nachdem wir bereits mit dem Vorband „Verfallen“ Einblicke in die New Yorker High Society erhalten haben, geht es mit diesem Band mit der „Finding us“ Reihe weiter. An dieser Stelle empfehle ich die Reihenfolge einzuhalten, da die Protagonisten zum Teil bereits ihren ersten Auftritt hatten und auch schon einiges von sich Preis gegeben haben.

London (die Schwester von Aspen aus Teil 1) hat sich nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Ehemannes geschworen, niemals mehr einen Mann zu lieben. Sie bietet einen ganz besonderen Service an: Innendesign und Lebensberatung on top. Ihren Bedarf an körperlicher Befriedigung holt sie sich quasi neben bei. Als sie auf Collier (der Bruder von Aspens Anwalt) trifft, fliegen jedoch die Funken und die Anziehungskraft ist unvorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir schon seit langem und ich kann tatsächlich behaupten, alle Bücher, die auf Deutsch erschienen sind, gelesen zu haben.

Das Konzept dieses Buches erinnert ein bisschen an die Reihen Calendar Girl, Dream Maker und Lotus House der Autorin: Business und Sex mit einem Hauch Lifecoaching.

Ein bisschen hat mich dies bei London tatsächlich gestört. Interessant oder? Schließlich dürften wir heut zu Tage doch weit davon entfernt sein, zu unterscheiden, ob ein Mann oder eine Frau keinen Bettzipfel auslässt? Vielleicht lag es auch einfach an Londons Art. Mir war sie tatsächlich etwas zu sehr im Selbstmitleid verloren. Ihr bester Freund Tripp mischt die Handlung ordentlich auf und man stellt sich immer wieder die Frage, können Männer und Frauen beste Freunde sein? Hat Collier da eine Chance?

Collier sieht das anfänglich etwas anders und jagt London regelrecht hinterher. Er ist von seiner „Beauty“ regelrecht angetriggert. Wie auch im Vorband zog sich dieser alberne einseitige Spitzname leider durch das ganze Buch.

Auch wenn ich diese Punkte etwas störend fand, hat das Buch dennoch eine schöne Liebesgeschichte für den Leser von erotischen Liebesromanen zu bieten. Verlustängste und der Mut zum Neuanfang gepaart mit dramatischen Entwicklungen, wie es eine Seifenoper nicht besser hinkriegen könnte…ich vergebe 8 von 10 Punkten.

 

Verlag: Mira Taschenbuch

erschienen: 2021

Seiten: 320

ISBN: 978-3745701159