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New York

Rezension

Rezension // Stefanie London – Bad Billionaire (New York Bachelors #3)

Das Bad Bachelor App schlug bereits in den Vorbänden „Bad Bachelor“ und „Bad Boss“ hohe Wellen. Denn die Damenwelt kann hier die Herren der Schöpfung bewerten wie ein gekauftes und gelesenes Buch beim großen Onlineriesen. Wir erfuhren von den Auswirkungen des Bad Bachelor Apps und seine Folgen für die Männer und Frauen.

Nicht alle Nutzer bewerten fair und so wird für Annie die Luft immer dünner. Sie erschuf das App in einem schwachen Moment. Sie wollte, als ihr Herz brach, Gerechtigkeit und Offenheit für alle Frauen beim Dating. Dass sie dadurch zur Gejagten wird, hätte sie nie für möglich gehalten und dass ihr Ex Joseph irgendwann wieder vor ihr steht auch nicht….

Aufgrund der aufbauenden Handlung empfehle ich die Vorbände über Annies Freundinnen Darcy und Remi zu lesen.

Annie ist eine eindrucksvolle Protagonistin. Sie hat Prinzipien und Gründe für die App und möchte eigentlich damit nur Gutes erreichen. Als die App ausgenutzt wird, die Stimmung in der Öffentlichkeit gegen die anonyme Programmiererin kippt und auch ihre Freundschaft zu Darcy und Remi auf dem Spiel steht, ist sie ein wenig hilflos.

Doch sie findet einen bewundernswerten Weg sich durch zu beißen. Dabei kommt sie ihrem Ex Joseph nahe. Sehr nahe. Als die Bedrohung konkret wird, eilt er als Retter in der Not zur Hilfe.

Beide können glaubhaft ihre Motive zu Trennung darlegen und aufarbeiten. Hierbei sind die Familien der beiden entscheidend. Eine italienische Familie mit dem runden Esstisch und der stets offenen Tür tritt hier gegen versnobte Businesstypen an, die kaum an einem gemeinsamen Tisch sitzen können ohne über Geld zu reden. Einen besonderen Pluspunkt gebe ich noch für die Pokerrunde von Annie Mutter. Die Damen haben wirklich was drauf.

Eine Buch mit all den nötigen Höhen und Tiefen, Liebe, Erotik und Spannung und Humor: volle Punktzahl!

 

Verlag: Forever

erschienen: 2019

Seiten: 304

ASIN: B07J2P1VBF

Rezension

Rezension // Stefanie London – Bad Boss (New York Bachelors #2)

Nach „Bad Bachelor“ ist „Bad Boss“ der 2. Teil der New York Bachelors. Diese Jungs haben es wirklich nicht leicht mit der Frauenwelt. Denn Dank der Bad Bachelor App werden Männer rezensiert wie ein  gekauftes Paar Schuhe.

Hatte Reed McMahon noch mit massiven Negativbewertungen zu kämpfen, hat Wes ganz andere Probleme mit den positiven Bewertungen aufgrund seiner guten Ausstattung. Mit dem Spitznamen Mr. Anaconda zieht er nun die Blicke auf seine südlich gelegenen Teile und auch seine Ballettproduktion bekommt kaum konservative PR, die es so dringend benötigt. „Out of Bounds“ soll seine Produktion werden.

Als er auf die Tänzerin Remi trifft (bekannt aus Band 1), glaubt er, Primaballerina und Frau seines Herzens gefunden zu haben. Blöd nur, dass Remi die App kennt und Privat- und Berufsleben nicht vermischen will….

Der Schreibstil von Stefanie London hat mir im Vorband sehr gut gefallen. Auch der Hintergrund einer Ballettproduktion erschien vielversprechend. Doch leider wurden die 352 Seiten sehr langatmig. Remi und Wes sind beide gebrannte Kinder und die Überlegungen (Vertrauen ja/nein) und das Anbandeln sind sehr zäh. Auch die dazugehörige Vorgeschichte, die im Vorband bereits startete um Remis Freundinnen Darcy und Annie bringt nichts Neues mit sich.

Durch die kapiteleinleitenden Rezensionen für Wes bekommt man leider auch aufgrund der Anzahl den Eindruck, das Wes eine männliche Schlampe ist, was vermutlich eher witzig sein sollte. Dies verdirbt aber meines Erachtens den Protagonisten unnötig.

Intrige und Liebe hinter dem Broadwayvorhang sind genug vorhanden. Doch diese Aspekte kommen leider etwas zu kurz.

Die Kritik an anonymisierter Bewertungen oder der digitalen Distanz auf sozialen Plattformen ist nicht neu, gewinnt aber immer mehr an Bedeutungen.

Ich vergebe daher 6 von 10 Punkten und bin dennoch auf Annie gespannt, die als Gründerin der Bad Bachelor App ja eine spektakuläre Geschichte auf Lager haben muss, um so ein Bedürfnis zu haben, mit der Männerwelt abzurechnen.

 

Verlag: Forever

erschienen: 2019

Seiten: 352

ISBN: 978-3958183476

Rezension

Rezension // Christina Lauren – Weil es Liebe ist

Erstens kommt es anders….

Holland wollte in New York eigentlich Schriftstellerin werden. Doch der Durchbruch blieb bislang aus und so jobbt sie als T-Shirtverkäuferin in der Broadway Produktion ihres Onkels „It Possessed Him“. Täglich macht sie einen Umweg, um in der U-Bahn einem Gitarrenspieler lauschen zu können. Sie ist regelrecht vernarrt in ihn und ihre Träumerei.

Ihre Träumerei bekommt jedoch durch eine Verkettung à la „Green Card“ auf einmal eine Bedeutung. Denn der Produktion ihres Onkels fehlt ein Musiker und nach einigen lustigen Debatten, wird der Straßenmusiker namens Calvin einfach geheiratet, um ihm ein Visum zu verpassen.

Aus dieser Konstellation entstehen einige lustige und witzige Szenen. Denn Holland wird nicht umsonst von ihrer Freundin Lulu „Trolland“ genannt. Sie ist tollpatschig und beim Arrangieren der Scheinehe teilweise peinlich berührt.

Denn der Gedanke mit Calvin verheiratet zu sein, ist ja gar nicht so schlimm. Durch die wundervolle Musik und ihre Träume entdecken beide immer mehr voneinander. Aus Schein und Sein wird Liebe. Doch wo das Glück zum Vorschein kommt, gibt es Neider und die Einwanderungsbehörde hat auch noch ein Wörtchen mit zu reden.

352 Seiten, die aufgrund des abwechslungsreichen Schreibstils wie im Fluge vergingen. Das Pseudonym Christina Lauren der Autorinnen Christina Hobbs und Lauren Billings habe ich mir mal notiert und werde nach weiteren Veröffentlichungen in deutscher Sprache suchen. Volle Punktzahl für diese Liebesgeschichte mit Broadwayflair.

 

Verlag: Forever

erschienen: 2019

Seiten: 352

ISBN: 978-3958183629