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Rezension

Rezension // Daniela Felbermayr – Bad Girls don’t love: Hallie & Chris (#1 )

Auf die Autorin Daniela Felbermayr bin ich das erste Mal über eine Leseprobe bei vorablesen gestoßen. „Royal Christmas: Ein Prinz zu Weihnachten“ gefiel mir vom Schreibstil sehr gut, so dass ich auf die Liebesgeschichte über böse Mädchen gespannt war:

Hallie hat die Schnauze von der Männerwelt gestrichen voll. Sie beschließt, die Männer ebenfalls einfach aus zu nutzen.

Sie nutzt Tinder wie ein Doppelagent: mit falschen Namen und Wegwerfnummern datet sie heiße Kandidaten und entsorgt diese nach der an versierten heißen Nacht.

Blöd nur, wenn einer dieser Hotties ihr auf einmal wieder begegnet: Chris, ist der Bruder des Freundes ihrer Schwester. Alles klar? Es prallen anfänglich Welten aufeinander und aus anfänglicher Kabbelei über Liebe und Ehrlichkeit, wird ein zartes Pflänzchen einer echten Beziehung.

Doch leider trampelt die Ex von Chris heran und droht alles zu zerstören.

Übrigens auch Hallies Mitbewohnerin Rebecca nutzt Tinder für heiße Dates ohne Verpflichtung im Inkognito Modus. Bereits im Verlauf dieser Handlung startet die Vorgeschichte zu „Bad Boys don’t love: The Wedding-Deal“ und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie es diesem frechen Früchtchen ergeht.

Ich vergebe 9 von 10 Punkten, da ich den Aufwand, den Hallie und Rebecca betreiben, zwar witzig, aber hinsichtlich der Kosten über Jahre gesehen, ein kleines bisschen überzogen fand.

 

Verlag: Kindle Edition / Books on Demand

erschienen: 2019

Seiten: 266

ASIN: B07MF2YX1B / ISBN: 978-3748148807

Rezension

Rezension // Meghan March – Sinful Queen (Sinful Empire #2)

Endlich kommt hier die Fortsetzung von „Sinful King“. Denn nach dem bösen Cliffhanger war ich ordentlich gespannt, wie es mit Kiera und Lachlan weitergeht.

Der Schreibstil ist wie bereits bekannt, leicht zu lesen und hat eine ordentliche Dosis düstere Erotik. Hier ist ein Bad Boy zu Gange. Allerdings merkt er, dass er mit Kiera einen ordentlichen Dickkopf vor sich hat. Obwohl sie empfänglich für seine unterwerfenden Praktiken ist, ist sie eine durch ihre Whiskeydestillerie eine erfolgreiche, stolze und besonders eigensinnige Frau.

Wir erfahren in diesem Band ansatzweise, wie aus Lachlan ein Verbrecherboss wurde und bekommen Einblicke in seine Vergangenheit, die seine Gefühlswelt prägten. Doch es stellt sich weiterhin die Frage, warum Kiera für ihn die Eine ist.

An dieser Stelle fand ich sehr gelungen und amüsant das Männergespräch der Verbrecherbosse über Frauen. Klar, auch für richtig böse Jungs sind Frauen ein Buch mit sieben Siegeln und da muss man sich schon mal austauschen, um das zu erreichen, was man will. Also doch alles harte Kerle mit weichem Kern. (Imperium vs. Frauenlogik)

Ein Kurztrip außerhalb des sündigen New Orleans, lässt die beiden ihre auferlegten Rollen vergessen und es wird romantisch. Doch eine noch nicht erkannte Gefahr droht alles zu zerstören und das Buch endet mit einem blutigen Cliffhanger…es war so schlimm, dass ich die Leseprobe des Folgebandes ganz schnell überflog…aber…wir müssen warten.

Volle Punktzahl und hoch die Whiskeygläser.

 

 

Verlag: Lyx

erschienen: 2019

Seiten: 288

ISBN: 978-3736308206

 

Rezension

Rezension // Jojo Moyes – Nächte, in denen Sturm aufzieht

Dieses Buch ist bereits vor einiger Zeit unter dem Titel „Dem Himmel so nah“ erschienen und wurde überarbeitet. Da ich natürlich durch den Boom um Jojo Moyes und ihre drei „Lou“ Bücher gespannt war, griff ich zu.

Wer allerdings eine spritzige, quirlige Lou erwartet, der wird auf ein völlig anderes Buch stoßen:

Liza McCullen hat im kleinen australischen Küstenörtchen Silver Bay ihren Zufluchtsort gefunden. Zusammen mit ihrer Tochter ist sie zu ihrer Tante geflohen. Diese Tante ist als junges Mädchen als Hai-Mädchen durch die Presse gegangen, als sie einen riesigen Hai aus der Bucht gefischt hat. Damals belebte dieser Umstand das kleine Familienhotel mit den anreisenden Anglern. Doch inzwischen ist Ruhe eingekehrt. Man verdient Geld mit Walbeobachtungen und ist eins mit der Natur.

Als eines Tages der Businessplaner Mike sich ins Hotel einmietet, hat das ungeahnte Folgen.

Der Schreibstil war für mich in den ersten Kapiteln sehr gewöhnungsbedürftig, da alles in der Ich-Form geschrieben wurde und jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protagonisten geschrieben wurde. Über jedem Kapitel steht zur Orientierung der Name des Protagonisten, doch man muss natürlich aufpassen und eine Lesepause innerhalb der Kapitel kann daher zu Irritationen führen.

Durch die verschiedenen Sichtweisen fügt sich die Geschichte nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Mike lernt die Natur und die Entschleunigung zu schätzen und auch ich hatte Seite um Seite, das Gefühl, dass mich dieses Buch und seine Schilderungen beruhigt haben, (obwohl sich natürlich dramatische Wendungen anbahnten).

Es ist ein Buch, das einen nachdenklich bezüglich der Medien und auch dem Umgang mit der Natur stimmt.

(Denkt an meine Worte: Ein Hai ändert alles?!)

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

 

 

Verlag: Rowohlt

erschienen: 2019

Seiten: 480

ISBN: 978-3499276392