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Rezension

Rezension // Meghan March – Sinful Queen (Sinful Empire #2)

Endlich kommt hier die Fortsetzung von „Sinful King“. Denn nach dem bösen Cliffhanger war ich ordentlich gespannt, wie es mit Kiera und Lachlan weitergeht.

Der Schreibstil ist wie bereits bekannt, leicht zu lesen und hat eine ordentliche Dosis düstere Erotik. Hier ist ein Bad Boy zu Gange. Allerdings merkt er, dass er mit Kiera einen ordentlichen Dickkopf vor sich hat. Obwohl sie empfänglich für seine unterwerfenden Praktiken ist, ist sie eine durch ihre Whiskeydestillerie eine erfolgreiche, stolze und besonders eigensinnige Frau.

Wir erfahren in diesem Band ansatzweise, wie aus Lachlan ein Verbrecherboss wurde und bekommen Einblicke in seine Vergangenheit, die seine Gefühlswelt prägten. Doch es stellt sich weiterhin die Frage, warum Kiera für ihn die Eine ist.

An dieser Stelle fand ich sehr gelungen und amüsant das Männergespräch der Verbrecherbosse über Frauen. Klar, auch für richtig böse Jungs sind Frauen ein Buch mit sieben Siegeln und da muss man sich schon mal austauschen, um das zu erreichen, was man will. Also doch alles harte Kerle mit weichem Kern. (Imperium vs. Frauenlogik)

Ein Kurztrip außerhalb des sündigen New Orleans, lässt die beiden ihre auferlegten Rollen vergessen und es wird romantisch. Doch eine noch nicht erkannte Gefahr droht alles zu zerstören und das Buch endet mit einem blutigen Cliffhanger…es war so schlimm, dass ich die Leseprobe des Folgebandes ganz schnell überflog…aber…wir müssen warten.

Volle Punktzahl und hoch die Whiskeygläser.

 

 

Verlag: Lyx

erschienen: 2019

Seiten: 288

ISBN: 978-3736308206

 

Rezension

Rezension // Meghan March – Sinful King (Sinful Empire #1 )

Keira Kilgore versucht die Schulden des Familienbetriebes, die Whiskey Destillerie Seven Sinners, zu managen und damit ihr Familienerbe zu retten. Ihr verstorbener Mann Brett hat sie hintergangen und Schulden angehäuft und Gelder veruntreut.

Eines Abends taucht Lachlan Mount, der König der Unterwelt von New Orleans, in ihrem Büro auf. Er präsentiert ihr einen weiteren Schuldschein über eine halbe Million Dollar. Der unmoralische Vorschlag, statt den Betrieb zu ruinieren, wird sie seine Gespielin.

Und da wären wir wieder in den Gewässern des „unmoralischen Angebotes“. Scheinbar nutzen die bösen Jungs derzeit die toughen Ladys mit finanziellen Nöten aus, um zu bekommen, was anders bei diesen Damen nicht möglich wäre.

Zwang, sexuelle Phantasie und Wollen scheinen hier bei Keira ein schmaler Grat zu sein, denn trotz Wut und Zorn lässt Lachlan eine Saite in Keira erklingen, von der bislang nur leise Laute kamen.

Nervliche Unterstützung bekommt Keira nicht von ihrer Familie. Die versucht sie schließlich vor dem Gangsterboss zu schützen. Nein, sie hat die Edelprostituierte Magnolia als beste Freundin. Diese hat nötiges Insiderwissen über die Unterwelt und Sexspielchen von artig bis böse parat. Eine interessante Hilfestellung, denn in dieser Art Liebesromanen benötigt die Hauptprotagonisten schließlich immer eine Schulter zum Anlehnen und ausweinen.

Vermutlich werden aber auch noch die Sekretärin Temperance und die Piercerin Delilah wichtige Rollen in dieser Trilogie einnehmen. Interessant scheinen diese Nebenprotagonisten durch die bisherigen Szenen jedenfalls zu sein. Auch der stumme Gehilfe von Lachlan bringt den Leser zum Grübeln:

Wie gefährlich ist Lachlan Mount?

Auf jeden Fall ist er stilsicher.

Ist Keira nur ein Spielzeug für ihn? Was reizt ihn?

Mit einem bösen Cliffhanger und weiteren Fragen über Vergangenheit und Zukunft lässt uns Meghan March uns nach packenden und sehr erotischen 288 Seiten zurück. Ich vergebe volle Punktzahl.

Rezension

Rezension // Jennifer Snow – Maybe this Kiss: Und mit einem Mal doch (Colorado Ice #0,5)

Glenwood Falls ist eine kleine verschneite idyllische amerikanische Kleinstadt. Hier tobt das Eishockeyfieber, denn die Familie Westmore, die wir bereits im eigentlichen ersten Band („Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“) kennenlernten, lebt für Eishockey.

In dieser eNovella geht es um die verwitwete junge Becky Westmore. Natürlich spielt sie Eishockey, allerdings inzwischen nur noch, wenn sie von ihrem Bruder genötigt wird. Denn als alleinerziehende Mutter türmen sich die Verpflichtungen. An Spaß und Leidenschaft ist da nicht zu denken – bis ihre Jugendliebe Neil auf die Air Force Basis in ihrer Nähe versetzt wird….

Da mir der lockere Schreibstil der Autorin gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diese Kurzgeschichte gefreut. Sie spielt vor den Geschehnissen, die sich in „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ ereignen. Ob die Veröffentlichungsreihenfolge im Deutschen bewusst so gewählt wurde, weiß ich nicht, aber so wusste man natürlich, auf was die Geschichte um Becky, Ihre Tochter Taylor und Neil hinausläuft.

Es ist eine Geschichte über die erste Liebe, einen Neuanfang und das Ende der Trauer. Obwohl 146 Seiten doch knapp bemessen sind, hat die Autorin eine glaubwürdige Liebesgeschichte in einem kleinen verschneiten Örtchen zur Weihnachtszeit geschaffen, in dem natürlich alle Bewohner noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Beckys Ängste und Gefühle über Fernbeziehungen oder die Verpflichtung gegenüber ihrem verstorbenen Ehemann wurden glaubwürdig dargestellt. Sie hat für die Zukunft Bedenken, denn sie möchte ihrer Tochter ein sicheres Zuhause bieten und nicht Gefahren oder Enttäuschungen aussetzen, die eine Beziehung mit einem Air Force Angehörigen mit sich bringen würden. Doch sie ist ein „Heldenhäschen“ (der Ausdruck ist einfach Klasse) und Neils Anziehungskraft unwiderstehlich.

Doch auch der arme Kerl hat Sorgen und Nöte. Zum einen testen ihn die Eishockeybrüder von Becky auf seine guten Absichten und zum anderen sieht er die Verpflichtung gegenüber Becky und ihrer Tochter.

Lest selbst. Volle Punktzahl gibt es hier von mir!

 

 

Verlag: Lyx

erschienen: 2019

Seiten: 146

ASIN: B07JFZXNJP