Schreiben und das Geschichtenausdenken war schon immer Teil meines Lebens. Die
Geschichten sind da, wenn ich Dinge lese (meistens in der Zeitung oder
Fachbücher) oder Menschen beobachte und mich frage: Was wäre, wenn …
nehmen Kontur an und entwickeln sich weiter. Einen Teil davon schreibe ich auf
und einen noch kleineren Teil arbeite ich aus.
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© Heike Fröhling |
viel Karin steckt in Ihnen?
Agenten entstanden, auch habe ich über die Planung mit Kolleginnen gesprochen.
So ist diese Idee vor allem in gemeinsamen Gesprächen entstanden.
Wirklichkeit gelesen, den Karin anfangs versucht, in einer Stresssituation
anzuwenden 😉 und mein Sohn hat einen Teddy, der auseinanderfällt. Es ist schwer,
Ähnlichkeiten zu finden, da ich die Personen nie an mich anlehne. Mein
Schreiben wäre zu langweilig, um es in einem Roman zu verarbeiten, denn ich
setze mich hin und schreibe meine vorher vorgenommene Seitenanzahl. Im
Gegensatz zu Karin würde sich mein Leben nicht für einen Roman eignen 😉
könnte doch auch jede andere Insel sein.
Nordseeinsel und da ich den letzten Sommer in Borkum verbracht habe, war es für
mich leicht, dort zu recherchieren, mir vorzustellen, was die Romanfigur getan
hätte, wo sie hingegangen wäre. Auch mag ich Borkum besonders gern durch die
Konzentration auf Meer und Strand dort, es ist eine Insel ohne „Schnickschnack“.
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© Heike Fröhling |
Tagesabläufe, so beginne ich meistens bevor der Rest der Familie aufwacht mit
meiner Arbeit – der Wecker klingelt und ich fange an. Eine besondere
Einstimmung oder Atmosphäre brauche ich nicht. Meine Großmutter fragt mich oft:
Woher nimmst du nur all die Ideen? Sie sind einfach da und das ist ein
Riesenglück!
Musikwissenschaft studiert. Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
ist nur, dass Autor wie Komponist kein festgelegter Beruf ist, wo man einen
bestimmten Studiengang wählt und dann Autor ist. Es spielt neben der Begabung
und der Übung auch ein Stück weit Glück mit hinein und da ich Realistin bin,
dachte ich mir: Eine Ausbildung, mit der man definitiv Geld verdienen kann, ist
nie schlecht.
Bilder, wie sie es schafft, in wenigen Sätzen ein Bild vor dem inneren Auge
auftauchen zu lassen.
Lieblingsbuch habe ich nicht, aber doch einige, die ich gerne ein zweites Mal
lese.
Nähen. Bei meiner Körpergröße findet sich nur sehr schwer Passendes in den
Geschäften oder ich gehe in die Herrenabteilung 😉 Inzwischen besitze ich vier
Nähmaschinen und 90% der Kleidung in meinem Schrank ist selbstgemacht. Das
Schreiben ist immer ein längerer Prozess und beim Nähen habe ich nach kurzer
Zeit das Ergebnis in den Händen, das ist das Beste daran.
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© Heike Fröhling |
Wie funktioniert das?
und mich dann entschieden, die E-Book-Formatierung zu wählen, weil diese durch
die Leseapps von Amazon oder den Bluefire Reader zum Beispiel sehr komfortabel
auf jedem Smartphone zu lesen sind mit veränderter Hintergrundfarbe,
angepasster Schriftgröße. So funktionieren die Handyromane wie ein E-Book, nur
ist die Satz- und Kapitellänge auf die kleineren Displays abgestimmt.
lädt den Handyroman aufs Smartphone.
E-Book wegen der Unkompliziertheit, viele Bücher zu transportieren und immer
dabei zu haben. Zehn ungelesene Bücher ohne großen Platzbedarf in einer
Handtasche unterzubringen, das finde ich luxuriös. Gleichzeitig sehe ich die
aktuelle Technik bei dem DRM-Schutz als noch nicht wirklich ausgereift,
empfinde die verschiedenen Formate als Hemmschuh. Warum kann man nicht in jedem
Shop ein Buch kaufen und das auch auf jedem Reader lesen? Dass man für eine Leselizenz
fast so viel zahlt wie für ein Taschenbuch, obwohl es keine Option gibt, das
Buch zu verleihen und es oft nicht beliebig häufig heruntergeladen werden kann,
das ist genauso ein Punkt, mit dem ich hadere.
für Ihr Buch gefunden haben?
repräsentativ, da dieses Konzept genau für diese Reihe geplant war. Als Autor
kann man nicht davon ausgehen, eine Idee aufzuschreiben und zwei Wochen später
einen positiven Bescheid zu bekommen 😉
begeistert, oder mögen Sie lieber Einzelbücher? Können Sie sich vorstellen eine
Fortsetzung von Inselsommer zu schreiben?
geplant. Aktuell bin ich mit ganz anderen Projekten beschäftigt, habe zwei
Sagas geplant und arbeite aktuell an einem Familienroman.
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© Heike Fröhling |
Genres Bücher schreiben?
will ich mich nicht endgültig und ausschließlich festlesen bei all den
Optionen, die es gibt.
verläuft ein Arbeitstag bei Ihnen?
schreiben. Dafür ist der Vormittag reserviert.
am Nachmittag unterrichte ich, kümmere mich anschließend um meine Kinder.
Haus einkehrt, bin ich auch wirklich müde 😉
treffen? Welche Frage würden Sie stellen?
… und die frage ich aktuell am liebsten: Hast du Lust und Zeit, meine neue
Saga im Tausch gegenzulesen? 😉