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Harper Collins

Rezension

Rezension // Susan Mallery – Der Sommer der Inselschwestern (Blackberry Island #2)

Auf Blackberry Island stehen drei Häuser. Zwei sind bewohnt. Doch die Nachbarinnen stehen nicht wirklich im Kontakt zueinander. Dies alles ändert sich, als die Kinderärztin Andi nach einer geplatzten Hochzeit, das Haus in der Mitte kauft und saniert. Bestehender Kummer und unerwartete Hilfe führen zu einer wahren Freundschaft zwischen den drei Frauen Deanna, Boston und Andi.

Susan Mallery ist eine feste Größe im Liebesromanbereich. Häufig sind ihre Geschichten jedoch sehr lustig und haben einen echten Mädchentouch. Manchmal war mir das vom Erzählstil zuviel Freude und Glück auf einmal.

Doch dieses Buch spielt genau wie “Wie zwei Inseln im Meer” auf Blackberry Island. Nein, man muss den anderen Band nicht gelesen haben, da es sich um völlig neue Protagonisten handelt. Doch diese Bücher sind ernster. Die Themen reifer und nicht aus einer rosaroten Welt, in der lediglich ein Partner gesucht wird.

Das Buch handelt von drei Häusern, den sogenannten drei Schwestern. In jedem Haus wohnt jemand und unter jedem Dach gibt es ein “Ach”. Der Spruch musste an dieser Stelle sein, denn äußerlich geben viele eine heile Welt vor, die sie zwar gern anstreben, die sich aber aufgrund von Schicksalsschlägen, Alltag etc. gar nicht umsetzen lassen.

So gibt es die Künstlerin Boston, die mit ihrem Mann eine Ehekrise durchmacht, da sie erst kürzlich ein Baby verloren haben. Dann wäre da noch die perfekte Hausfrau und Mutter von einer Schar von Kindern Deanna, die äußerst strenge Regeln aufstellt und sich damit in der eigenen Familie unbeliebt macht und die junge Kinderärztin Andi, die nach einer geplatzten Hochzeit spontan eine neue Heimat sucht und den Bauunternehmer und zufälligerweise Witwer Wade, der ihr Haus saniert, sehr anziehend findet.

Sie alle haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam, doch das Schicksal schweißt die drei auf glaubwürdige Art und Weise zusammen.

Die literarische Umsetzung hat mich ein wenig an den Schreibstil von Debbie Macomber erinnert, die ich inzwischen als meine Lieblingsautorin bezeichne. Daher vergebe ich volle Punktzahl mit Sternchen für dieses mitreißende Buch mit dem wunderschönen Cover.

Verlag: HarperCollins
erschienen: 2017
Seiten: 368
ISBN: 978-3959670876

© Sonja Kochmann
Himmlische Schwestern von Räder mit dem Buch “Der Sommer der Inselschwestern”
Rezension

Rezension // Edward Ashton – Hagerstown

Ein Video von Hagerstown im Internet zeigt Leichen. Doch dieses Video verschwindet aus dem Internet. Genauso wie alle Bewohner von Hagerstown. Jeder der Nachforschungen anstellt, wird zur Zielscheibe. Ein scheinbarer Krieg zwischen “Unveränderten” und gentechnischen Modifizierten bricht aus.

Als ich den Klappentext gelesen und die Einordnung “Thriller” gesehen habe, dachte ich gleich: super, klingt spannend und ist etwas für mich.
Doch was ich nicht wusste, die Bezeichnung “Thriller” ist falsch. Meines Erachtens handelt es sich um eine Dystopie mit einer Menge Science Fiction! Und dies ist eigentlich so gar nicht mein Genre.

Die ersten Seiten habe ich gar nicht verstanden, in welches Zukunftsszenario ich da geraten bin. Kapitelweise wurden andere Protagonisten vorgestellt, deren Zusammenhang erst nach und nach offenbart wurde. Die gentechnischen Modifikationen und auch der technische Fortschrift waren mir teilweise zu viel und auch zu langweilig.

Warum ich das Buch dennoch ausgelesen habe? Das Buch hat in dieser komplizierten Handlung ordentlich Gesellschaftskritik versteckt: wie weit darf der technische und medizinische Fortschritt gehen, kann Technik ein Eigenleben entwickeln, wie weit darf der Staat eingreifen?

Hinzu kam, dass die Protagonisten sich ständig witzige und dynamische Wortgefechte geliefert haben, so dass ich teilweise doch schmunzeln musste.

Alles interessante Aspekte, so dass ich doch wissen wollte, wie es ausgeht. Ich vergebe 5 von 10 Punkten. Ich empfehle das Buch aber dennoch all denen, die Dystopien mit hohem SciFi Anteil gefallen.

Verlag: HarperCollins
erschienen: 2017
Seiten: 352
ISBN: 978-3959670821

 

© Sonja Kochmann

 

Rezension

Rezension // Susan Mallery – Wie zwei Inseln im Meer (Blackberry Island #1)

Michelle und Carly waren einst die besten Freundinnen. Doch ein Verrat riss die beiden auseinander. Michelle entschloss sich, sich für die Army zu melden und Blackberry Island zu verlassen. Carly, verlassen und schwanger, arbeitete für Michelles Mutter Brenda in ihrem Inn. Nach dem Tod von Brenda und einer schweren Verwundung kehrt Michelle zurück. Doch das Leben geht unaufhaltsam weiter und das Inn steht vor dem Bankrott. Die beiden Frauen müssen zusammenhalten, um das Inn zu retten.

Susan Mallery habe ich früher immer sehr gerne gelesen. Doch irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Bücher immer süßer und kitschiger wurden, so dass ich mich anderen Autoren zugewandt habe.

Dieses Buch wurde mir besonders ans Herz gelegt. Danke J. ! Allein schon das Cover ist ein echter Hingucker. Harmonische Farben, ein schlichtes Motiv. Endlich mal kein Kitsch und Cartoons.

Süß und kitschig? Auf keinen Fall. Hier schreitet das Leben anders voran. Das Buch hat zwei fast gleichwertige Protagonistinnen: Michelle, die vor Konsequenzen und ihrer Mutter geflüchtet ist und ein schweres Kriegstrauma erlitten hat und Carly, die von ihrem Exmann betrogen und schwanger zurückgelassen wurde. Um sich und ihre Tochter Gabby durch zu bringen, hat sie für einen Hungerlohn gearbeitet.

An dieser Stelle möchte ich nicht mehr über die weiblichen Hauptfiguren verraten, aber ich fand die Themen mit denen sich die beiden Frauen herumschlagen müssen außergewöhnlich und stimmig.

Die Idylle der Insel kann für die einen schön und wundervoll sein und für die anderen belastend. Interessante Beispiele Margeriten und Kraniche….Margeriten und Kraniche?….lest einfach.

Die beiden Frauen haben einen sehr steinigen Weg zum Glück vor sich und bekommen Unterstützung von charmanten Figuren wie einen Exschwager Robert, einen kernigen Physiotherapeuten namens Mango, dem Vermieter Jared, Sam, Helen und vielen mehr. Die kleine Gabby bringt ab und an den nötigen kindlichen Humor in die Handlung. Doch auch eine fiese Person und die Schatten der Vergangenheit sorgen für Stress.

Da das Leben hier auch einmal einen bitteren Beigeschmack hat und ein Löffelchen voll Zucker völlig ausreichend war, vergebe ich hier für Susan Mallery nach langer Zeit mal wieder volle Punktzahl!

Ich habe mal ein bisschen auf der Verlagsseite gestöbert und ich freue mich, dass es im Sommer eine Rückkehr nach Blackberry Island mit dem Buch  “Der Sommer der Inselschwestern” geben wird. Es scheint von diesen Protagonisten losgelöst, aber vielleicht trifft man sich ja auf dem Markt, am Steg, beim Einkaufen….hach das wird schön.

Verlag: HarperCollins
erschienen: 2016
Seiten: 304
ISBN: 978-3959670364

© Sonja Kochmann