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Kochbuch

Rezension

Rezension // Laura Osswald und Lena Merz – Meal Prep für Mamis (GU Familienküche)

GU ist immer ein Garant für tolle Rezepte. Hier findet man ansprechende Fotos (hier diesmal passend zum Thema mit eingeschlichenen Spielzeugen), übersichtliche Rezepte und verständliche Anleitungen.

Das Thema Meal Prep hat mich neugierig gemacht, obwohl ich den Titel „für Mamis“ unglücklich gewählt finde. Wer sagt denn, dass Papis dies nicht auch tun?

Laura Osswald, Schauspielerin und Mama, hat diesen Trend in den USA kennen und lieben gelernt. Sie wendet ihn zur Vereinfachung Ihres Alltages genauso an wie die Bloggerin Lena Merz, die die Leser(innen) zum Ausprobieren ermutigt.

Es sind auch je nach Gericht sinnvolle Tipps zum Bevorraten (Einfrieren und Auftauen) aufgeführt und für die „Mogel-Mamis“ auch allerlei Behelfstipps.

Bei manchen Gerichten kann ich leider von vornherein anhand der Zutatenliste ausschließen, dass dies bei uns gegessen wird. Aber das ist nicht schlimm, ich hab einiges gefunden, das in Frage kommt und lecker schmeckt. Vielleicht wird auch noch die eine oder andere Zutat experimentell ausgetauscht.

Wer in diesem Buch keine Anregungen für Frühstück, Snack, Mittag- oder Abendessen findet ist selber schuld. Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

 

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

erschienen: 2020

Seiten: 160

ISBN: 978-3833873768

Rezension

Rezension // Jumbo Schreiner, Martin Kintrup, Sarah Schocke und Sandra Schumann – Die One-Pot-Challenge: Topf vs. Pfanne vs. Blech: Wer gewinnt?

Der Moderator Jumbo Schreiner moderiert zur Abwechslung mal keine TV-Sendung, sondern ein Kochbuch. Kochbuch? Ja genau und aufgrund seiner offen ausgelebten Liebe zum Essen macht er dies mit dem Kochtrio des GU-Verlages auch recht glaubwürdig und ansprechend.

Es ist übrigens mein erstes Koch-ebook, da ich bislang bunte Bilder in Papierform einfach appetitlicher fand. Das ebook ist jedoch für den Kindle paperwhite, iBooks auf apple Geräten und den tolinio vision 3 HD ausgelegt, so dass es keine unschönen ungewollten Seitenumbrüche gibt. Die Bilder sind gestochen scharf, aber leider halt auf dem tolino schwarz/weiß. (Ich hab sie mir dann nochmals auf dem PC angeschaut.)

Der sympathische Jumbo wählt pro Kapitel eine Zutat aus. Es treten dann drei Rezepte an. Zubereitet im Topf, auf dem Blech oder in der Pfanne. Zur Einführung posiert Jumbo witzigerweise mit der Zutat und Schalk im Nacken. Er erzählt kurz und knapp Informationen und persönliche Anekdoten zu der Zutat.

Der er allerdings so aussieht, als ob er alles mag (auch die positive Mimik und die Äußerungen), fallen seine Bewertungen am Ende des Kapitels auch recht gutmütig aus. Zu seiner Verteidigung muss man allerdings sagen, dass alles recht lecker klingt und ich einige Marker gesetzt habe.

Die Zutatenliste in den Rezepten ist übersichtlich. Pro Portion gibt es Angaben zu kcal und auch die Zubereitungszeit und die einzelnen Schritte sind nachvollziehbar dargestellt.

Ihr seid interessiert? Dann ran an den Edelstahl ….mit Aubergine, Brokkoli, Garnelen, Hackfleisch, Hähnchenschenkel, Kabeljau, Kartoffeln, Kichererbsen, Lachsfilet, Linsen, Nudeln, Paprika, Pilze, Reis, Schmorfleisch, Sauerkraut, Schweinefilet, Süsskartoffeln und Tofu.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten für diese witzige Kochbuchvariante.

 

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

erschienen: 2019

Seiten: 192

ISBN: 978-3833869785

Rezension

Anastasia Zampounidis – Für immer zuckerfrei: Meine Glücksrezepte

© Sonja Kochmann

Zuckerfrei? Ja, zuckerfrei. Aufgrund einer Diabeteserkrankung in der Familie haben wir die Ernährung für alle umgestellt und angepasst.

Obwohl ich selbst nicht von der Diabeteserkrankung betroffen bin, dachte ich mir, der Verzicht von Zucker kann ja nicht schaden. Ich machte ähnliche Erfahrungen wie die Autorin und fühlte mich durch ihre Schilderungen gleich “abgeholt” und verstanden.

Das Buch ist nämlich in vier Teile aufgeteilt:

I Ohne Zucker lebt es sich süßer
II So essen Sie sich glücklich
III Die wichtigsten Zuckerfrei-Tipps auf einen Blick
IV Meine Glücksrezepte

Der Leser erfährt von ausgelösten Heißhungerattacken, Nebenwirkungen, dem inneren Feuer aus der Ayurveda-Lehre, der Wirkung von Geschmacksrichtungen und den wichtigsten Regeln, damit der gute Vorsatz für den Zuckerverzicht auch klappt.

Ich habe festgestellt, dass ich einiges davon schon umgesetzt habe. Dennoch hatte ich einige “aha-Effekte” bei den ersten drei Teilen des Buches.

Die Schrift ist klar und übersichtlich und die Fotos sehr ansprechend.

Bei den Rezepten muss man leider sagen: durchhalten und schnippelt um Euer Leben! Denn hier wird alles frisch geschnippelt und gekocht. Ob sich dies immer so umsetzen lässt, wage ich zu bezweifeln.

Auch enthalten ziemlich viele Rezepte Nüsse. Da es bei uns in der Familie Allergien bezüglich Mandeln und Haselnüssen gibt, habe ich teilweise Cashewkerne genommen. Bei so einem Buch hätte ich mir doch teilweise Hinweise für Austauschmöglichkeiten gewünscht, wie es in vielen Kochbüchern inzwischen bei Nussrezepten die Regel ist.

Ich vergebe daher nach meiner Testphase 8 von 10 Punkten.

Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2018
Seiten: 208
ISBN: 978-3431041101