Rezension

Rezension // Andreas Winkelmann – Die Lieferung (#2)

„Die Lieferung“ ist nach „Haus der Mädchen“ das zweite Buch um den Hamburger Polizeikommissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca. Obwohl mir der Stil und der Spannungsfaktor gut gefallen haben, war ich nach der Studie des Klappentextes fast ein wenig ängstlich zu diesem Buch und auch zum Flyer des Pizzabringdienstes zu greifen.

Viola fühlt sich verfolgt und außer ihrer Freundin glaubt ihr niemand. Doch als diese sich eines Abends nicht mehr meldet, beschließt Viola daheim zu bleiben und sich eine Pizza zu bestellen. Doch diese Pizza wird nie von ihr gegessen.

Jens Kerner greift im nahegelegenen Wald eine unterernährte verwirrte Frau auf, die kurz darauf verstirbt. Doch kurz vor ihrem Tod gibt sie Hinweise, die Jens und Rebecca auf die Spur eines Serientäters führt.

Dieses Buch ist deutlich besser als sein Vorgänger. Denn das hier vom Autor kreierte Team (Jens, Rebecca, Carina und Hagenah) bietet eine abwechslungsreiche Jagd nach dem Täter. Die Protagonisten haben vielseitige Charaktere und können durch interessante Dialoge und unterschiedliches Agieren eine Menge bieten. Dieses Team wäre durchaus etwas für eine TV-Verfilmung.

Der Leser erfährt durch gesichtslose Einblicke, von der traurigen Kindheit des Täters, die zu einer gefährlichen Störung der Psyche führte. Man hofft und bangt und leidet mit Viola und…

Doch auch Rebecca begibt sich durch ihre neugierige Art in Gefahr. Es zeigt sich nach den Entwicklungen des ersten Bandes, dass Jens eventuell nicht nur als Kollege um sie bangt. Ich bin gespannt, ob und wann es mit diesen Ermittlern weitergeht und vergebe 9 von 10 Punkten.

 

Verlag: Rowohlt

erschienen: 2019

Seiten: 416

ISBN: 978-3499275173

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