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Goldmann

Rezension

Rezension // Rachel Gibson – Küssen gut, alles gut (Lovett, Texas #4)

Stella ist Barkeeperin. Eines Abends versucht sie, ihr Chef Ricky nach der Arbeit zu betatschen. Dieser wird kurzer Hand von dem mysteriösen Beau niedergeschlagen. Doch damit es nicht langweilig wird, stellt sich heraus, dass Ricky mit der Mafia zu tun hat und nun ein Hühnchen mit ihr zu rupfen hat. Da zieht Stella doch lieber die Flucht mit dem gut aussehenden Retter vor, der leider auch ein paar Hintergedanken hegt.

Das Buch führt den Leser im Laufe der Handlung nach Lovett, Texas. Kommt Euch bekannt vor? Mir auch. Denn Stella ist die bereits in “Wer zuletzt lacht, küsst am besten” erwähnte verlorene Schwester von Sadie.

Wer die Vorbände nicht kennt, ist der Handlung nicht hilflos ausgeliefert. Rachel Gibson setzt diese nicht voraus, so dass man schnell in der Handlung drin ist. Diese ist aufgrund der “Bedrohung” durch den Mafiosi auch am Anfang recht aktionreich und wird durch die schrulligen Texaner und der familiären Verbandelungen äußerst interessant.

Die beiden Hauptfiguren Stella und Beau haben recht eigenwillige Macken: Stellas Humor, über den meist nur sie lachen kann und ihr Wunsch als Jungfrau in die Ehe zu gehen und Beau als Exsoldat, der beschlossen hat, ab sofort mit dem Sex auf die Richtige zu warten und einen Zwillingsbruder hat, der für ordentlich Probleme sorgt.

Dies führt zu witzigen Dialogen und knisternde Erotik. Denn Verzicht kann so schwer sein und gute Vorsätze müssen……

Witzig fand ich hier in den Dialogen die Superheldenthematik und den Vergleich einer Blendgranate mit Romantik und Erotik. Das sind Ideen, die Rachel Gibson zu einer Topautorin im Bereich der Liebesromane macht. Hier wird es nicht langweilig. Volle Punktzahl!

Wie es wohl mit dem Zwillingsbruder weitergeht…?

Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 288
ISBN: 978-3442477517

 

Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

 

Rezension

Rezension // S. Quinn – Devoted: Gefährliches Verlangen (Devoted #3)

Finale! Sophia und Marc bekommen von Sophias Vater eine Auflage: Wenn sie wirklich mit seinem Segen heiraten wollen, dann dürfen sie sich 3 Monate nicht mehr sehen. Was für eine Qual! Diese Trennung wollen einige Neider und Intriganten nutzen, dass Paar zu entzweien. Wird ihnen das gelingen?

Nach den Vorbänden “Geheime Begierde” und “Verbotene Leidenschaft” habe ich dem angekündigten Ende um die Schauspielschülerin und den Hollywoodstar hingefiebert. Die Mischung aus Paparazzi, Hollywoodflair, Erotik und Romantik in Londoner Umgebung hat mich gepackt. Bitte lest die richtige Reihenfolge, da die Handlung stark aufeinander aufbaut!

Die Charaktere machen währen der gesamten Trilogie eine Entwicklung durch, so dass es nicht langweilig wird. Marc, der Unnahbare muss lernen, loszulassen und zu vertrauen. Auch ein bisschen Romantik tut dem dominierenden Part ganz gut.

Sophia lernt sich zu unterwerfen und dennoch auf der Bühne eigenständig und hollywoodreif zu bestehen. Leo sorgt für einige lustige Dialoge und …. (verrate ich nicht).

Die Trennung wirft natürlich in einem Erotikroman die Frage auf: wie soll das gehen? Aber da geht so einiges, denn Marc ist ungeheuer kreativ.

Die Prise Gefahr ist glaubhaft und geschickt in die Liebesgeschichte eingeflochten. Auch das Umfeld von Marc und Sophia, die ich in den Vorbänden lieb gewonnen habe, bekommen für ihren “Lebensweg” akzeptable Lösungen, so dass ich die Trilogie mit einem Seufzen beendet habe. Das Ende ist ja so schön: 10 von 10 Punkten!

Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 288
ISBN: 978-3442480418

 

Rezension

Rezension // Sarah Addison Allen – Das Wunder des Pfirsichgartens

In einem kleinen Örtchen in North Carolina steht ein besonderes Ereignis an. Die Gründung des Damenclubs jährt sich und die Enkelinnen der Gründerinnen, Paxton und Willa, stoßen ungewollt auf ein Geheimnis, das eine Reihe von Ereignissen auslöst. Oder gibt es magische Hilfe?

Ich gebe zu, dass ich ohne das Cover vermutlich nicht zugegriffen hätte, denn derzeit gibt es einige Bücher, die sich um die Entdeckung von Familiengeheimnissen drehen. Aber dieses grüne orange Cover mit den schönen Pfirsichen darauf – zu dieser kalten grauen Jahreszeit – musste dann doch sein.

Der Aspekt der Magie, Geister, Ahnen etc. war mir am Anfang des Buches etwas suspekt. Denn die Geschichte des Damenclubs und des Pfirsichbaumes mit seinem verborgenen Geheimnisses hätte meiner Meinung nach die Geschichte allein getragen.

Die Magie lässt die Enkelinnen Paxton und Willa an die alten Geschichten der Großmütter denken und irritiert den Leser doch in so mancher Szene. In einigen anderen Szenen fand ich sie doch wiederum passend. Denn alte Fotokisten und Erinnerungsstücke, die älter als 50 Jahre alt sind, haben doch etwas Magisches und sind die Wurzel der eigenen Vergangenheit.

Der Kleinstadtcharme wird hier gepaart mit der Problematik, dass jeder jeden kennt und seine vorgefertigte Meinung hat, so dass die Heldinnen Paxton und Willa in ihre Rollen hinein gewachsen sind und fast nicht mehr hinauskommen. Doch das Familiengeheimnis schweißt die beiden auf wundersame und doch glaubwürdige Art und Weise zusammen und gibt beiden die Möglichkeit, einen neuen Lebensabschnitt  zu beginnen.

Die eingebaute Kaffeewissenschaft von Willas Mitarbeiterin fand ich zum Schmunzeln, obwohl ich bei diesem Buch tatsächlich einen heißen Pfirsichtee getrunken habe: 7 von 10 Punkten.

 

Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 288
ISBN: 978-3442479511

 

© Sonja Kochmann