Rezension // Elizabeth Amber – Der Kuss des Satyrs (Satyr #1)

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert in der Toskana. Drei Brüder tragen ein mystisches Geheimnis “an” und in sich. Um dieses zu erhalten muss jeder Bruder die Tochter des verstorbenen Feenkönigs heiraten. Doch ihr Aufenthaltsort ist noch geheim und auch das Böse lauert.

Holla, die Waldfee. In diesem Buch geht es ab. Sex, Drugs (der Wein und andere Gesöffe). Rock’n Roll fehlt hier, da es sich zu einer anderen Zeit abspielt. Wer also Mieder und lange Kleider bei einem Erotikbuch toll findet, sollte es hiermit probieren.

Die Varianten des Satyrs (ich sag nur: Mädels, er hat bei Vollmond 2!), der Feen (Flügel) und Nymphen sind eine gelungene Abwechselung.

Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe, die sogenannten The Lords of Satyr:

01) Der Kuss des Satyrs

02) Die Nacht des Satyrs

03) Die Braut des Satyrs
04) Der Traum des Satyrs
05) Der Ruf des Satyrs
bislang auf Englisch:
06) Bastian
07) Sevin

Ich vergebe für das äußerst neckisches Waldgeschöpf 10 von 10 Punkten.

Verlag: Knaur TB
erschienen: 2009
Seiten: 416
ISBN: 978-3426501535

Rezension // Jennifer Donnelly – Die Winterrose (Rosentrilogie #2)

(Anmerkung vorweg: Es handelt sich um den zweiten Band der Rosentrilogie. Einige Ereignisse sind für diesen Band zum Verständnis wichtig.)

London 1900: Die junge Ärztin India stammt aus adligen Verhältnissen. Sie hat jedoch Träume in den Armenvierteln Londons eine Klinik für Frauen und Kinder zu eröffnen. Ihr hinterhältiger Verlobter stellt ihr hierbei einige Steine in den Weg. Sie trifft auf den Chef der hiesigen Unterwelt: Sid Malone und verliebt sich in ihn. Doch das Glück der beiden trifft auch einige Hindernisse.

Aus Band eins trifft man viele liebgewonne und auch verloren geglaubte Figuren wieder. Die Autorin knüpft geschickt Handlungsfäden, die sich immer wieder mit einander verknüpfen und schließlich mit einem schönen Ende zusammenfinden. Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel über das Schicksal der Personen verraten, aber die Medizin, Politik und Afrika um 1900 fand ich sehr interessant. Der kleine Ausflug von London nach Afrika hat mich auch ein bisschen an den Film “jenseits von Afrika” erinnert. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen.

Auch die bereits begonnene Geschichte von Seamie und Willa lässt auf einen guten dritten Band hoffen. Ich vergebe 9 von 10 Punkten, da ich die Hauptperson India nicht ganz so sympathisch fand wie Fiona in Band 1.

01) Die Teerose
02) Die Winterrose
03) Die Wildrose

Verlag: Piper
erschienen: 2008
Seiten: 784
ISBN: 978-3492252812

 

Rezension // Kerstin Gier: In Wahrheit wird viel mehr gelogen

Das Buch beginnt inhaltlich nach dem Tod von Carolins Mann. Sie hat einiges zu bewältigen und erzählt abwechselnd vom Kennenlernen Ihres Mannes und der Bewältigung ihres Alltages. Dabei kommen ihr nette und chaotische Menschen zur Hilfe.

Dieses Buch baut inhaltlich auf den ersten drei Bänden von Kerstin Giers Mütter-Mafia auf. Man kann diesen Band theoretisch auch ohne die anderen Bände lesen, aber ich bin der Meinung, dass man einige Gags, der Personen nur versteht, wenn man die Vorgeschichte kennt.

01) Die Mütter-Mafia
02) Die Patin
03) Gegensätze ziehen sich aus

In diesem Buch wird der gewohnte “Gier Humor” toll umgesetzt. Dennoch fand ich das Thema ich ein bisschen traurig. Da ich mich jedoch sehr auf das Wiedersehen der Hauptfiguren aus der Mütter-Mafia gefreut habe, habe ich durchgehalten und das Ende hat mich sehr versöhnt. Für dieses trauriges Wiedersehen mit der Mütter-Mafia vergebe ich 7 von 10 Punkten.

Ich werde wohl nach und nach die Gier Bücher lesen, da ich die Dialoge einfach so witzig finde.

Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2009
Seiten: 272
ISBN: 978-3404165520