Bericht // Leipziger Buchmesse 2012

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns…(ICH schreibe an dieser Stelle UNS, da auch meine Kleeblattkolleginnen sicherlich einiges zu berichten haben).

Die Anreise erfolgte am Freitag und ich fand mich auf dem großen Leipziger Bahnhof als Buchfan gleich am richtigen Fleck. Plakate und Flyer zur Buchmesse, wo das Auge hinschaut.

 

© Sonja Kochmann

 

© Sonja Kochmann

Nach einem kurzen Päuschen im Hotel ging es für uns (Sina und Sonja) auch gleich in die Leipziger Innenstadt. Denn “Leipzig liest”. D.h. es finden nicht nur Aktionen und Ausstellungen auf dem Messegelände statt, sondern auch in Leipzig direkt.

Dies wollten wir gleich ausnutzen: Es standen die Signierstunde von Sabine Ebert und (durch Zufall entdeckt) eine Lesung mit Kai Meyer auf dem Programm. (Nähers an anderer Stelle.)

Am nächsten Tag ging es endlich zur Buchmesse. Bereits auf dem Parkplatz stachen uns die Mangafans ins Auge. Mit viel Liebe fürs Detail wurde hier noch an den Kostümen gewerkelt.

 

© Sonja Kochmann
© Sonja Kochmann

Als Bewohnerin der Messestadt Hannover muss ich einfach sagen, dass die Organisation und die Hallen einfach toll durchdacht sind. Kompliment an Leipzig.

 

© Sonja Kochmann

Um Punkt 10 Uhr geriet die Masse in Bewegung und wir haben uns durch die Massen gekämpft. Es stand einiges auf dem Programm: Kerstin Gier, Bettina Belitz, Christoph Hardebusch, Bernhard Hennen, Markus Heitz, Gesa Schwartz. Die zufälligen Begegnungen (Ralf Kühler, Harvey Friedmann, Wolfgang Zickler, Stephan R. Bellem) und das Stöbern haben viel Spass gemacht. (Näheres an anderer Stelle.)

 

© Sonja Kochmann

An dieser Stelle möchte ich auch den netten Kontakt mit einem Buchjunkie erwähnen, die einfach so immer wieder unseren Weg kreuzte und clevererweise einem akuten Muskelkater (Papier ist ja soooooo schwer) entgegen wirkte, da es in einer Halle Einkaufstrolleys (sprich Hackenporsche) zu kaufen gab.

Grüße auch an Kathleen (Buchgesicht und Bloggerin), die wir leider nur ganz kurz gesehen haben.

Selbst auf der Rückreise traf man noch die glücklichen Manga- und Buchfans mit ihren Schnäppchen und man tauschte sich über Erfahrungen und Einkäufe aus. Auf dem Bahnsteig traf ich Käthi Schneider, die ein wunderschönes Kinderbuch herausgebracht hat. Leider hat der einfahrene Zug die Durchsicht des Buches unterbrochen.

 

© Sonja Kochmann

FAZIT: Ein schönes Wochenende, das nächstes Jahr wiederholt wird.

 

© Sonja Kochmann

 

Lesung // Susan Elizabeth Phillips: We are SEPPIES

© Sonja Kochmann

Der Abend (Mai 2011) ging schön und ruhig los. Nach einer kleinen Stärkung bummelten wir (Corinna und Sonja) durch die Buchläden und haben unseren Vorsatz nur dieses eine Buch zu kaufen tatsächlich eingehalten. (Gut, eine Stoffschutzhülle gab es noch, aber die zählt nicht.)

Wir kamen 1 Stunde vor Beginn der Lesung an und tatsächlich gab es noch andere Verrückte, die bereits die erste Reihe belagerten. So suchten wir uns schöne Plätze in Reihe 2 aus.

Zu Beginn der Lesung zog SEP erst einmal ihre Pumps aus, um zu beweisen, dass sie tatsächlich grauen Nagellack trägt, wie sie es wohl vorher auf facebook gepostet hat. Mir war völlig neu, dass die Autorin ein facebook-Junkie ist. Aber nach diesem Abend verfolge ich die Seite etwas genauer und tatsächlich…

Zurück zum Abend. Nach einer Vorstellungsrunde der Dolmetscherin und der deutschen Schauspielerin Michaela May wurde erstmal „frei von der Leber weg“ gequatscht und Witze gerissen. SEP ist wirklich eine lustige Person und sie spricht aufgrund ihrer früheren Berufs (Lehrerin für Englisch, Theater und und und) ein sehr verständliches Englisch.

Abwechselnd wurden Kapitel von der Autorin in englisch oder auf deutsch von Michaela May vorgelesen. Die Art von Michaela May hat mir sehr gut gefallen und ich könnte mir auch gut ein Hörbuch mit ihr vorstellen, obwohl ich kein Fan von Hörbüchern bin.

Anfänglich hatte ich etwas Angst, dass durch die Lesung etwas viel Handlung verraten wird, aber wie sich beim späteren Lesen herausstellte, haben die Schlingel einfach ab und zu ein paar Sätze/Absätze weggelassen.

Die Leserunde war ein kleiner überschaubarer Kreis und ich fand es fast schon familiär. Hier und da gab es ein paar Streber, etwa wenn der englische Buchtitel oder ein Paar wie z.B. Georgie und Bram genannt wurden, überschlugen sich einige ja den richtigen deutschen Buchtitel hineinzurufen. Aber naja.

Mein Exemplar liegt signiert hier und ich fand es klasse. Ich freu mich schon auf die nächste Lesung bei Schmorl.

SPOILER: Sie hat verraten, dass das nächste Buch Lucy sein wird.

(SEP nennt ihre Fans Übrigens SEPPIES.)

© Sonja Kochmann

 

Rezension // Faith Hunter – Skinwalker: Feindesland (#1)

Jane Yellowrock ist Vampirkiller und wird vom Vampirrat in New Orleans angeheuert, einen abtrünnigen Vampir zur Strecke zu bringen.

Vampire leben inzwischen offen unter den Menschen, aber wie es nun einmal so ist, gibt es verschiedene politische Verwicklungen und unterschiedliche Interessen von mächtigen Vampiren, Cops und Co. Jane ist cool, Indianerin und in ihr verbirgt sich Beast. Die beiden gehen zusammen auf die Jagd. (Wie wird nicht verraten.)

Es handelt sich zur Abwechselung mal um einen reinen Fantasyroman. Zwar sind einige Kerle hinter Jane hinterher, aber sie ist so auf die Jagd fixiert, dass es lediglich eine kleine Spasseinlage darstellt, wenn die Parteien miteinander flirten. Ich muss sagen, dass dies gut zum Stil des Buches passt.

Die Jagd wird durch die Augen von Jane oder Beast geschildert, was anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig war.

Gemordet und gejagt wird hier sehr blutrünstig und ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert. Der zweite Teil, der inhaltlich bereits angelegt wurde, wird von mir definitiv gelesen. Daumen hoch!

Ich gebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: Lyx
erschienen:2011
Seiten: 448
ISBN: 978-3802583872