Rezension // Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem

Gerri – eigentlich Gerda genannt – hat ein universelles Problem: Liebes-, Arbeits- und Familienleben laufen so richtig schief. Daher beschließt sie sich von ihren Mitmenschen mit Abschiedsbriefen zu verabschieden und allen noch mal gehörig die Meinung zu sagen, bevor sie mit Schlaftabletten und Wodka aus dem Leben scheidet.

Das bei der Wahl der Todesursache gehörig etwas schief geht, ist klar und wird auch schon im Klappentext angedeutet. Anderenfalls wäre es wohl auch kein lustiger Roman von Frau Gier. Die Verwicklungen und komischen Situationen, die dadurch entstehen, sind einfach zu komisch. Die letzten 30 Seiten sind das Sahnehäubchen und wirklich köstlich. Ich hatte Lachtränen in den Augen. Das Ende ist für alle Liebesromanfans sowohl lustig als auch wunderschön. Kerstin Gier in Topform. Daher 10 von 10 Punkten.

Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2011
Seiten: 304
ISBN: 978-3404156146

 

 

 

Rezension // J. R. Ward – Vampirsohn

Die Anwältin Claire wird als Snack zu dem eingesperrten Vampir ohne Namen (Er wurde bislang nur Sohn genannt.) gesperrt. Die beiden tauschen schließlich allerlei Körperflüssigkeiten aus und müssen ein paar Hürden überwinden. (Also kein Buch für kleine Kinder, die noch nicht aufgeklärt wurden.)

Die Eigenschaften des Vampirs und der Beziehung Vampir/Mensch ähneln sehr den Midnight Breed Jungs von Lara Adrian. Ich vermute, dass dieses Buch vor den Black Daggern geschrieben wurde. Leider ist es nur ein Happen von 144 Seiten, schnell zu lesen und irgendwie überflüssig, wenn man Fan der Black Dagger ist – auch wenn im Band 16 “Mondschwur” im Deckel die Aufforderung erscheint, “Vampirsohn” danach zu lesen. Ich vergebe 6 von 10 Punkten.

Verlag: Heyne
erschienen: 2011
Seiten: 144
ISBN: 978-3453527898

 

Rezension // Chelsea Cain – Grazie (Gretchen Lowell #2)

Im zweiten Teil wird deutlich, dass der Polizist Archie durch sein aufgezwungenes Band zu der Serienkillerin Gretchen in einer Zwickmühle steckt. Er will die Morde aufklären, denn überall tauchen signierte Leichen auf. Als schließlich Gretchen die Flucht aus dem Gefängnis gelingt, ist das Chaos komplett.

Vom Spannungsfaktor steht das Buch dem ersten Teil in keinster Weise etwas nach. Um die Zusammenhänge verstehen zu können, sollte unbedingt der erste Teil gelesen werden. Anderenfalls kann die innere Zerrissenheit von Archie, die diesmal besonders hervorgehoben wird, kaum nach vollzogen werden. Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

Verlag: Blanvalet
erschienen: 2009
Seiten: 400
ISBN: 978-3442372249