Rezension

Rezension // Poppy J. Anderson – Taste of Love: Geheimzutat Liebe (Taste of Love #1)

Andrew Knight ist ein gefragter Koch in Boston. Sein Restaurant brummt und auch sein Kopf. Er muss raus; raus aus den Verpflichtungen er und flieht mit seinem Auto Richtung Maine.
Aufgrund eines Unfalls ist er gezwungen, in ein etwas heruntergekommenes Restaurant mit Zimmer einzukehren. Brooke Day Köchin und verärgerte Gastgeberin tischt ihm jedoch eine kulinarische Köstlichkeit nach der anderen auf. Schnell kommt es zu Verwicklungen von Herz und Herd.

Auf dieses Buch freue ich mich schon seit einigen Monaten. Denn die Autorin ist für spannende Liebesromane und ihren eigenen Faible fürs Kochen bekannt.
Das diese Buchreihe nun von einem großen Verlag veröffentlicht wird und damit in den Buchläden durch Marketing einen verdienten Platz bekommt, freut mich um so mehr.

Das Buch ist auch ein echter literarischer Gaumenschmaus. Zum einen, weil Andrew und Brooke zwei gelungene Protagonisten sind, die sich nach aller Kunst kabbeln, necken und verlieben und zum anderen, weil man stetig den Mund wässrig gemacht bekommt.

Abgerundet wird das Ganze durch absolut kernige Nebenfiguren, wie den Mechaniker mit tief sitzender Hose und Vorliebe für Alkoholisches, eine über besorgte Bürgermeisterin Mrs. Murphy, die gerne ihre Einwohnerzahlen durch Kuppeln erhalten will und eine geschwätzige Freundin namens Lauren.
Alle runden die Seiten mit peppigen Dialogen und Anmerkungen auf, so dass die 384 Seiten wie im Fluge vergehen. Dennoch hat man einige Gelegenheiten beim Lesen zu Leckereien zu greifen und mit zu genießen. Ich vergebe volle Punktzahl und obwohl ich befürchte, dass mein Kalorienverbrauch ansteigen wird, freue ich mich auf den Folgeband “Küsse zum Nachtisch”.

Etwas irritierte mich die Namensgebung und Kombination Knight und Day, da ich hierbei an den Film mit Tom Cruise und Cameron Diaz denken musste und mir dieser Film so gar nicht zusagte.

Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2017
Seiten: 384
ISBN: 978-3404174683

© Sonja Kochmann

 

© Sonja Kochmann

 

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