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Rezension

Rezension // Lucy Score – Not My Type

Dank des Forever Verlags wurde ich bereits vor einiger Zeit auf Lucy Score aufmerksam. Damals war ich ganz begeistert von „Mr. Fixer Upper: Bauplan für die Liebe“.

„Not My Type“ musste da natürlich sofort gelesen werden, obwohl mich die mangelnde Übersetzung des Titels gestört hat.

Franchesca Baranski („Frankie“) hat es nicht leicht. Für ihre gut betuchte Freundin gibt sie die erste Brautjungfer. In Mitten der Zicken und der Welt von Schein und Sein hat sie einiges zu bewältigen. Als dann noch im Paradies der Bräutigam entführt wird, muss sie notgedrungen mit dem arroganten Aiden Kilbourn zusammenarbeiten.

Bereits auf den ersten Seiten hat mich der Schreibstil von Lucy Score abgeholt und ich musste laut loslachen. Denn Frankie ist mehr als bissig, wenn die sogenannten trophy wives ihre Herkunft kritisieren. Sie hat und wird sich weiter alles selbst erarbeiten und so meistert sie jede Aufgabe mit Schlagfertigkeit, Zynismus und Humor. Dass sie neben Hirn auch noch zwei weibliche Argumente gekonnt einzusetzen weiß, schadet dabei nicht.

Aiden ist von ihrer Art jedenfalls mehr als angetan, was ihn nachdenklich stimmt. Denn bislang musste er die Frauen eher vertreiben und Frankie will gar nicht so, wie er will.

Das auf der Insel Barbadaos dann im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen der Bräutigam verschwindet, hat mich dann doch an die „Hangover“ Filme denken lassen. Genial.

Und wie sieht es nach der Rückkehr nach New York aus, wenn die Party vorbei ist?

Beide Protagonisten kommen sympathisch rüber und müssen lernen, sich auf eine Beziehung einzulassen. Dabei muss zum einen die lebhafte Familie von Frankie und zum anderen die konstruierte, biedere und konservative Familie von Aiden mit Mutter, Stiefmutter, Halbbruder und Vater unter einen Hut gebracht werden.

464 Seiten, die im Flug vergingen und die mir tolle Lesestunden beschert haben: volle Punktzahl! Ich halte weiter die Augen nach Übersetzungen von Lucy Score offen.

 

Verlag: Forever

erschienen: 2019

Seiten: 464

ISBN: 978-3958183698

 

Rezension

Rezension // Stefanie London – Bad Bachelor (New York Bachelors #1)

Ein neues App bringt die Single Welt Manhattans in Aufruhr: das Bad Bachelor App. Mit seiner Hilfe kann die Damenwelt New Yorks die Herren der Schöpfung bewerten.

Leider schneidet Reed McMahon als Schlechtester ab. Per digitalem Fingerzeig leidet sein Ruf Zusehens, was für ihn als PR Berater mehr schlecht als Recht ist. Als er für eine Pro Bono Beratung auf die kesse Angestellte Darcy trifft, um die hiesige Bibliothek in die schwarzen Zahlen zu hieven, knallt es ordentlich.

Der Schreibstil der Autorin hat mir hervorragend gefallen: lockere und leichte Formulierungen, spritzige Dialoge und sympathische Protagonisten.

Denn hier trifft ein Bad Boy mit Vergangenheit auf seine tätowierte Meisterin. Ob der Name Darcy hier ein Zufall ist? Immerhin spielt die Autorin hier und da auf literarische Klassiker an, denn Darcy ist eine echte Leseratte.

Bei beiden wird nach und nach klar, dass die Vergangenheit sie gezeichnet hat und dass der äußere Schein, nicht unbedingt die Realität widerspiegelt.

Ein Buch, über Schein und Sein, Prägung durch Eltern, Verlustängste und natürlich Liebe mit einem ordentlichen Schuss (LOL) Erotik.

Darcy hat übrigens zwei Mitbewohnerinnen, die sie umfassend beraten und selbst noch (!) Single sind.

Bei den nachfolgenden Bände „Bad Boss“ und „Bad Billionare“ wird es sich um diese Mitbewohnerinnen Remi und Annie drehen. Ich bin gespannt und vergebe volle Punktzahl.

Kompliment an das Lektorat des forever Verlages, das ein glückliches Händchen für neue Reihen hat.

 

Verlag: forever

erschienen: 2019

Seiten: 352

ASIN: B07J2LXC7N

Rezension

Rezension // Ella Maise – The Hardest Fall

Durch eine lustige Wette platzt Zoe auf einer Studentenparty in die Herrentoilette und hat massiven Blickkontakt mit dem besten Stück von Dylan. Sie redet sich um Kopf und Kragen und verschwindet in den Weiten des Campus. Jahre und zwei weitere peinliche Sichtungen später wird der Footballer Dylan der neue Mitbewohner von Zoe.

Sie wird sein bester Kumpel trotz Eigenarten und Vorlieben. 1000 Mal berührt…

Dies ist mein erstes Buch von Ella Maise und ich war gespannt auf die Auswahl vom forever Verlag, da ich dort in letzter schon einige Schmankerl gefunden habe.

Der Schreibstil ist locker und leicht und lebt von Zoes Plappermaul. Die Gute neigt nämlich bei Nervosität dazu, „Worte zu kotzen“ (Zitat).

Das erste Drittel des Buches fliegt nur so dahin, da Zoe und Dylan einige Debatten um Situationen, Eigenarten und Vorlieben führen: neckisch, frech und einfach zum Schmunzeln.

Aus den Schilderungen wird klar, diese Zwei werden irgendwie zusammenfinden, doch Zoe scheint etwas zu verbergen. Die Autorin schafft es durch Finten und doppeldeutige Formulierungen den Leser (und Dylan) auf den Holzweg zu führen, so dass da noch einiges zu klären ist, bevor beide….

Zoe hat übrigens auch noch einen schwulen Kumpel namens Jared und eine Freundin namens Kayla und genau die bringt in die 456 Seiten zusätzlich noch Drama und Aktion hinein.

Mir ist es in diesem Buch, das auch seine erotischen, aber sehr zärtlichen und liebevollen Szenen beinhaltet, trotz des Umfanges nie langweilig geworden. Ich vergebe volle Punktzahl und hoffe, dass der forever Verlag noch weitere Romane der Autorin übersetzen wird.