Rezension // Michael Tsokos – Mit kalter Hand (Sabine Yao #3)

Nach dem etwas enttäuschenden zweiten Band der Reihe um Sabine Yao war ich gespannt, wie der dritte Teil sein würde.

Sabine Yao darf dieses Mal in der Sonderkommission mit dem Profiler Milan Hasanović dem Pferderipper von Lübars auf die Pelle rücken. Gleichzeitig werden in Berlin Leichenteile gefunden, während sich ein Perversling online ein Opfer für seine abartigen Fantasien sucht.

Sabine Yao ist in beiden Fällen gefordert, tief in die menschliche Psyche zu blicken. Im Gegensatz zum Vorband, hatte ich keinerlei Probleme, in die Handlung und die unterschiedlichen Ermittlungsstränge einzusteigen.

Durch die Medienberichterstattung zu den „True-Crime“-Fällen, an die Michael Tsokos aufgrund seiner Berufserfahrungen bestimmt gedacht hat, habe ich mir die Fälle noch einmal ein Tickchen realistischer ausgemalt, als es durch die sehr präzisen Schilderungen ohnehin der Fall gewesen wäre. Interessant, rückwirkend durch dieses Buch noch einmal von solchen Fällen aus dem Blickwinkel eines Rechtsmediziners zu erfahren.

Merke: Es handelt sich also nicht um ein Buch, dass man mal so nebenbei beim Stulle essen lesen kann! Ich vergebe 9 von 10 Punkten, da zum Vergleich zu anderen Büchern des Autors die Spannung nicht auf dem obersten Level anzusiedeln war.

 

 

Verlag: Knaur TB

erschienen: 2025

Seiten: 352

ISBN: 978-3426560952

 

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